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SpVgg 05 Bad Homburg

SpVgg 05 Bad Homburg

Liga: Sonstige Hessen | Fußballkreis: Hochtaunus

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Informationen

Gründungsdatum:
14.05.1999

Vorherige Vereine:
SpVgg 05 Bad Homburg, SC 99 Bad Homburg

Vereinsfarben:
Blau-Weiß

Mitglieder:
200
Adresse:
SpVgg 05/99 Bad Homburg e.V.
c/o DIEROLF Rechtsanwälte
Gluckensteinweg 10-14
61350 Bad Homburg
Webseiten:
www.spvgg05.de

Die Chefs
Präsident/Vorsitzender: Michael Korwisi
Stellvertreter: Thorsten Bartsch
Schatzmeister: Dieter Matuszak
Abteilungsleiter: Hubert Friedrich
Manager: Axel Dierolf
Pressesprecher: Marcus Bubser

Größte Erfolge:
Erfolge der SpVgg 05 Bad Homburg

Deutscher Amateurmeister: 1973
Deutscher Vize-Amateurmeister: 1955, 1989, 1992
Meister Amateurliga Hessen: 1955
Vize-Meister Amateurliga Hessen: 1960, 1973, 1974
Vize-Meister Oberliga Hessen: 1989, 1990, 1992
Meister der Landesliga Süd: 1952, 1965, 1972, 1980, 1987, 1998
Hessenpokal Sieger: 1951

Erfolge der SpVgg 05/99 Bad Homburg e.V.

Aufstieg in die Bezirksliga Hochtaunus: 2001 (als SC 99)
Aufstieg in die Bezirksoberliga Frankfurt / West: 2002 (als SC 99)
Geschichte des Vereins:
Vorgängervereine bis 1945

Der Verein wurde am 20. August 1905 als SC Germania 05 Homburg gegründet, benannte sich jedoch bereits 1906 in FC Germania 05 Homburg um. Im Februar 1911 erfolgte die Fusion mit dem FC 1908 Kirdorf zur Homburger SpVgg 08. Auch diesen Namen behielt der Verein nur ein Jahr. Nach der Vereinigung mit dem FC Phönix 08 Bad Homburg im Jahr 1912 hieß der Club Homburger FV 05. Durch die Fusion mit den Vereinen Sportclub 1920 Homburg und Homburger Hockeyclub erfolgte die Umbenennung in Homburger Sport-Verein 05. Dieser Name wurde auch beibehalten, als sich 1930 Vorwärts Homburg dem Verein anschloss. Am 1. Oktober 1937 fusionierte der Sport-Verein 05 mit dem Reichsbahn-TuSV 1930 Bad Homburg und nannte sich danach zunächst Reichsbahn SV 05 Bad Homburg, danach Reichsbahn SG 05 Bad Homburg. Unter diesem Namen klopften die Fußballer dann erstmals ans Tor der obersten hessischen Liga, der damals erstklassigen Gauliga Hessen. Am Ende der Saison 1940/41 nahm Bad Homburg an der Aufstiegsrunde teil und scheiterte nur auf Grund des schlechtern Torverhältnisses am SV Wetzlar 05. 1945 wurde die Reichsbahn SG aufgelöst.


SpVgg 05 Bad Homburg

Kurz nach Auflösung der Reichsbahn SG 05 Bad Homburg bildete sich bereits die Freie-Sportgemeinschaft Bad Homburg, aus der dann am 1. Februar 1946 die SpVgg 05 Bad Homburg wurde, bei diesem Namen blieb es dann bis zur Auflösung am 26. Juni 1999.
Nach dem Krieg war die SpVgg Bad Homburg Gründungsmitglied der 1950 eingerichteten 1. Amateurliga Hessen, die hinter der 2. Division der Oberliga Süd jedoch nur die dritthöchste Spielklasse war. Aus der Liga stieg die SpVgg jedoch bereits nach einer Saison wieder ab. Doch 1952 gelang der direkte Wiederaufstieg. Danach gehörte der Verein der Amateurliga Hessen ununterbrochen bis 1961 an. 1955 konnte die Meisterschaft der Amateurliga Hessen errungen werden, die zur ersten Teilnahme an der Deutschen Amateurmeisterschaft berechtigte. Die SpVgg setzte sich in ihrer Vorrundengruppe souverän gegen Normannia Pfiffligheim, den SV Niederlahnstein und den ASV Freudenheim durch und schaltete dann im Halbfinale die Würzburger Kickers aus. Im Finale, das am 25. Juni 1955 in Wetzlar vor 15.000 Zuschauern ausgetragen wurde, unterlag die SpVgg jedoch chancenlos den Sportfreunden aus Siegen mit 0:5.

Die Finalisten von 1955:

Udo Klug - Helmut Bürger, Adi Füller - „Molly” Kilb, Fritz Zänger, Siggi Kellner - Hermann Kranz, Willi Nazarenus, Erich Rühl, Harry Wandelt, Fritz Kleemann


In der Folgezeit entwickelte sich die SpVgg Bad Homburg zur Fahrstuhlmannschaft. Nach den Abstiegen 1961 und 1970 folgte bereits kurze Zeit später der Wiederaufstieg 1965 und 1972. 1973 qualifizierte sich die Spielvereinigung als Vizemeister der hessischen Liga zum zweiten Mal für die Teilnahme an der Deutschen Amateurmeisterschaft. Über den Altmeister Karlsruher FV, den ASV Bergedorf 85 und den ESV Ingolstadt drang die SpVgg ins Finale ein, das sie am 30. Juni 1973 vor 7000 Zuschauern in Offenbach mit 1:0 gegen die Amateure des 1. FC Kaiserslautern durch einen Treffer von Reidel gewann.

Deutscher Amateurmeister 1973:

Karl Loweg - Norbert Schülein, Anton Ceh - Wolfgang Solz, Dieter Gebert, Roland Weida - Manfred Diehl, Horst Schmittner, Hans Hild (Norbert Sauer), Helmuth Reidel (Walter Drefahl), Michael „Speedy” Kuhn


Auch nachdem die Amateurliga Hessen 1978 den Status einer Amateur-Oberliga bekam stiegen die Homburger noch dreimal ab (1979, 1983 und 1993), um sich jeweils kurze Zeit später wieder in der höchsten hessischen Amateurklasse zurückzumelden (1980, 1987 und 1998).

Die erfolgreichste Phase überhaupt in der Oberliga Hessen hatte die SpVgg zwischen 1987 und 1992 mit drei zweiten Plätzen und einem dritten Platz. Damit verpasste man zwar dreimal knapp die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, qualifizierte sich aber noch drei Mal für die deutsche Amateurmeisterschaft. Sowohl 1989 als auch 1992 gelang dabei der Einzug ins Finale. Dramatisch war das Endspiel vom 17. Juni 1989 gegen die Eintracht Trier vor 5500 Zuschauern in Trier. Erst das 11-m-Schießen entschied das Spiel mit 4:5 gegen die von Herbert Dörenberg trainierten Homburger, nach 120 Minuten hatte es 1:1 gehießen.

Die Finalisten von 1989:

Volker „Tony” Eid - Manfred Kling, Holger Dahl, Thomas Esche - Hans-Peter Boy, Wolfgang April, Uwe Glasner, Axel Fischer, Dieter Krapp (96. Erik Knecht), Peter Fischer (81. Stefan Kranz) - Michael Krätzer


Drei Jahre später erreichte die SpVgg unter Trainer Wolfgang Strack erneut das Endspiel. Dieses ging am 13. Juni in Essen gegen Rot-Weiss Essen mit 2:3 ebenfalls nur knapp verloren. Die erfolgreiche Phase endete 1993 mit dem plötzlichen Absturz auf Abstiegsrang 16.

Die Finalisten von 1992:

Markus Croonen - Dirk Borkenhagen, Lothar Kall, Klaus Finkbeiner - Thomas Stoll (78. Frank Ziegler), Bruno Pasqualotto (61. Michael Rexroth), Björn Pistauer, Stefan Gorges, Thomas Kloss - Volker Liebe, Sven Müller


Nach dem letzten Aufstieg im Jahr 1998 geriet der Verein in finanzielle Schwierigkeiten und musste Konkurs anmelden. Die SpVgg Bad Homburg zog ihre Mannschaft während der Saison 1998/99 nach 16 Spielen zurück. Der Verein wurde aufgelöst und unter dem Namen SC 99 Bad Homburg am 14. Mai 1999 neu gegründet.


SC 99 Bad Homburg

Der im Mai 1999 von Bernd Nau und Georg Stryczek gegründete Nachfolgeverein sollte als Auffangbecken der Jugendmannschaften der SpVgg 05 aufgebaut werden. Eine Seniorenmannschaft wurde erst aus der Entwicklung der Jugendmannschaften geplant, entstand aber schneller als erwartet. Schon zur Saison 2001/2002 konnte unter Mithilfe des ehemaligen Bundesligaprofis Ralf Haub eine schlagkräftige Mannschaft in der Kreisliga A des Hochtaunuskreis gemeldet werden. Dieser Mannschaft gelang auch der sofortige Aufstieg in die Bezirksliga Hochtaunus und in der folgenden Saison der Aufstieg in die Bezirksoberliga Frankfurt-West. Hier allerdings stoppte die Aufstiegsserie des SC 99 und man erreichte am Ende nur den 17. Tabellenplatz und stieg wieder in die Bezirksliga ab. Die darauf folgenden Spielzeiten wurden allesamt mit einem Mittelfeldplatz in der Bezirksliga abgeschlossen.

Aufgrund des kaum vorhanden Bezugs der Bad Homburger zum Namen SC 99 und immer geringeren Interesse in der Öffentlichkeit beschlossen die Mitglieder am 10. Mai 2007 die Umbenennung des Vereines in SpVgg 05/99 Bad Homburg. Der Verein erhofft sich dadurch neuen Schwung und ein Wiederbeleben alter Traditionen und Stärken.


Quelle: wikipedia.org

Freunde:
FSV Frankfurt

Rivalen:
Kickers Offenbach, SV Wehen, DJK Bad Homburg
Spielort:
Stadion Sandelmühle
Mühlweg 15
61348 Bad Homburg

Anfahrt mit dem Auto:
Von der A5 kommend, auf die A661 Richtung Bad Homburg abfahren, nächste Ausfahrt Richtung Bad Homburg Stadtmitte nehmen, auf der Hauptstrasse bleiben und nach etwa 2 KM befindet sich das Stadion Sandelmühle auf der rechten Seite.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die S-Bahnlinie S5 des RMV hält am Bad Homburger Bahnhof von dort aus haben Sie einen etwa 10 Minütigen Fußmarsch Richtung Sandelmühle.Oder Sie fahren mit dem Stadtbus Richtung Innenstadt bis Station "Schleussner Strasse".
Mit der U-Bahnlinie U2 fahren Sie bis Station Gonzenheim und steigen dort in eine Stadtbuslinie Richtung Innenstadt um und fahren bis zur Station "Schleussner Strasse".


Saison Liga Platz Tore Punkte
 
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