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  • BFV, 15. März 2013

     

    Alle bayerischen Regionalligisten reichen Bewerbung für Saison 2013/14 ein


    Von:  Stephan R.T.

    Paukenschlag in der Regionalliga Bayern: Alle zwanzig Vereine der höchsten bayerischen Amateurspielklasse haben fristgerecht ihre Bewerbungsunterlagen für die Regionalliga Bayern-Saison 2013/14 beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) eingereicht. Eigentlich ein wenig spektakulärer weil bürokratischer Vorgang. Paukenschlag aber deshalb, weil bis heute immer wieder von unterschiedlichsten Seiten die Spielklassenreform und die im vergangenen Sommer neu gestartete Regionalliga Bayern in Frage gestellt wurden. Sportlich unattraktiv, Zwei-Klassen-Gesellschaft, nicht finanzierbar, um nur ein paar Kritikpunkte zu nennen. Und jetzt das: Alle bayerischen Regionalligisten sehen - vorbehaltlich des sportlichen Auf- und Abstiegs - auch nächste Saison ihre Heimat in der bayerischen Amateur-Spitzenliga, vom kleinen bis zum großen Amateurverein und auch die Lizenzvereine mit ihren Reserveteams und den dort spielenden Top-Talenten.

    Jürgen Faltenbacher: „Das ist ein wichtiges Signal!“

    „Dass alle aktuellen Regionalligisten ihre Bewerbungsunterlagen für die kommende Regionalliga Bayern-Saison eingereicht haben, ist äußerst erfreulich und sagt doch einfach alles. Wir haben versprochen, dass wir zusammen mit den Vereinen die neue Regionalliga Bayern zu einer echten Amateur-Spitzenliga entwickeln. Eine Liga, die sportlich hoch attraktiv ist und in der wir die richtige Balance finden zwischen den zweifellos nötigen wirtschaftlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen und den Möglichkeiten klassischer Amateurvereine. Deshalb nehme ich als Vorsitzender der Zulassungskommission und auch als für die Regionalliga zuständiges BFV-Präsidiumsmitglied nicht ohne Stolz zur Kenntnis, dass alle Regionalligisten nach intensiver Prüfung und den gemachten Erfahrungen in der Premierensaison für sich beschlossen haben: Ja, in dieser Liga wollen wir auch weiterhin dabei sein! Das ist ein wichtiges Signal – für uns, für die bayerischen Spitzenvereine, die ambitionierten Amateurvereine in den Bayernligen und auch über Bayern hinaus“, macht Jürgen Faltenbacher deutlich.

    „Die Regionalliga Bayern ist für uns ein großer Anreiz“

    „Die Regionalliga Bayern ist für uns ein großer Anreiz, weil wir uns mit den besten Amateurmannschaften des Freistaates messen können. Die Zuschauerzahlen haben sich auf einen Schnitt von 1.211 Fans gesteigert, dies ist der zweitbeste Wert der Liga und er ist fast dreimal so hoch wie in der vergangenen Saison. Auch wirtschaftlich sind wir gerüstet. Wir können immer mehr Sponsoren für diese attraktive Liga gewinnen“, erklärte Mathias Zeck, 1. Vorsitzender des FC Eintracht Bamberg 2010, bereits am 11. März und ließ damit keine Zweifel an einer erneuten Bewerbung seines Vereins aufkommen. Beachtlich vor allem vor dem Hintergrund, dass der heutige Regionalligist vor drei Jahren aus der Taufe gehoben wurde, nachdem der Vorgängerverein 1. FC Eintracht Bamberg Insolvenz anmelden musste – als damaliger Regionalligist.

    „In der Regionalliga Bayern ist die Ausbildung für unsere jungen Spieler optimal“

    Auch Martin Bader, Vorstand Sport beim Bundesligisten 1. FC Nürnberg, sieht die Zweite Mannschaft des Club, die sogar noch den Aufstieg in die dritte Liga schaffen kann, in der Regionalliga Bayern gut aufgehoben. „Die dritte Liga haben wir ja nie als Ziel ausgegeben. Es läuft aber sehr gut und wir sind Sportler. Also wollen wir auch immer das Maximum erreichen. Aber für uns hat die Ausbildung oberste Priorität und in der Regionalliga Bayern ist die Ausbildung für unsere jungen Spieler optimal“, so Bader im exklusiven BFV.TV-Interview.

    Sportlicher Anreiz: DFB-Pokal-Startplatz für Bayerischen Amateurmeister

    Ebenso fällt auch das Fazit von Michael Matejka, Manager des eher klassischen Amateurvereins SV Heimstetten und Sprecher der Regionalligavereine, äußerst positiv aus. „Es war absolut die richtige Entscheidung, sich für eine eigene bayerische Regionalliga einzusetzen. Die Saison läuft natürlich noch, aber Fakt ist: Die Liga ist attraktiv, die Zuschauerzahlen haben sich im Vergleich zur bisherigen Bayernliga verdoppelt und die sogenannten ‚kleinen Vereine‘ haben bewiesen, dass sie konkurrenzfähig sind. Zudem ist der DFB-Pokal-Startplatz für den Bayerischen Amateurmeister für alle Amateurklubs in der Liga ein riesengroßer sportlicher Anreiz, Gas zu geben.“

    Für die zwanzig Regionalligisten heißt es nach der Abgabe der Bewerbungsunterlagen nun erst einmal: abwarten. Die Zulassungskommission prüft zunächst alle Unterlagen auf Vollständigkeit und wenn diese gegeben ist, werden die Unterlagen Punkt für Punkt durchgearbeitet. Anfang Mai ist dann mit dem endgültigen Bescheid zu rechnen – nachdem auch die eingegangen Bewerbungen der bayerischen Dritt- und Bayernligisten (Fristende: 15. April) geprüft wurden. Danach stellt sich nur noch die Frage, wer sich auch sportlich für die Eliteliga qualifiziert.

    Thomas Müther

    Zur Tabelle der Regionalliga Bayern

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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