VfL Osnabrück, 19. November 2014
Am kommenden Donnerstag stimmen sich die Profis des VfL Osnabrück gemeinsam auf das wichtige Heimspiel am Freitagabend gegen den VfB Stuttgart II (21. November 2014, 19 Uhr, osnatel ARENA) ein.
Auf Einladung der Filmpassage Osnabrück werden sich die Spieler und das Funktionsteam der Lila-Weißen gemeinsam den Film ‚Die Mannschaft‘ ansehen. Um 17 Uhr beginnt die Vorstellung im Kino in der Johannisstraße 112, bereits ab 16.30 Uhr findet sich das Team beim VfL-Partner ein und wird fleißig Autogramme schreiben und Fotowünsche erfüllen. Die Fans der Lila-Weißen sind herzlich willkommen.
„Die Nationalmannschaft hat im Sommer nicht nur aufgrund der spielerischen Klasse, sondern vor allem wegen des guten Teamgeists die Weltmeisterschaft gewonnen. Das große Zusammengehörigkeitsgefühl und der Fokus auf jedes einzelne Spiel waren deutlich zu spüren und signifikante Erfolgsfaktoren. Insofern passt der gemeinsame Kinobesuch für uns perfekt in die Vorbereitung, denn auch wir wissen, dass wir nur als geschlossene Einheit unsere Ziele erreichen können. Das gilt nicht nur für das Heimspiel am Freitag, sondern für die gesamte Saison“, so Maik Walpurgis, Cheftrainer der Lila-Weißen.
Anja Thies, Geschäftsführerin der Filmpassage Osnabrück, freut sich auf den Besuch der Fußballer: „Ein besonderer Besuch erfordert eine besondere Umgebung. Deshalb können es sich die Spieler im ‚de luxe‘-Saal bequem machen – auch wegen des tollen 2:0-Erfolgs gegen Hannover 96. Da die Sitzplatzkapazitäten dort natürlich begrenzt sind, sollten sich Fans, die sich den Film ebenfalls ansehen möchten, unbedingt im Vorverkauf Karten sichern.“
Sachliche Diskussion der Mitglieder
In der Gesamtschule Schinkel begrüßte Vereinspräsident Christoph Ehrenberg am Dienstagabend insgesamt 117 stimmberechtigte Mitglieder zur Außerordentlichen Mitgliederversammlung des VfL Osnabrück. Diese wurde von mehr als 100 Personen per Unterschrift satzungsgemäß beantragt.
Ralf Wöstmann, Vorsitzender des Wahlausschusses, erläuterte gemäß der Tagesordnung zunächst die Vorgehensweise des Gremiums zur Findung eines neuen Präsidiums. Er stellte den anwesenden Mitgliedern detailliert den Prozess von der Erstellung eines Anforderungsprofils bis hin zum finalen Vorschlag der drei Präsidiumskandidaten dar.
Der Wahlausschuss habe sich bewusst dagegen entschieden, alle Bewerber zur Wahl zu stellen, weil eine zufällige Zusammensetzung des Präsidiums wenig effektiv sei und einige Bewerber ein solches Verfahren zudem ablehnten. Im Sinne einer zukünftig vertrauensvollen Zusammenarbeit habe man sich deshalb für eine Vorauswahl und daraus resultierend für ein Konsensteam entschieden. Der zwischenzeitliche Gedanke, zwei Teams ins Rennen zu schicken, hatte sich nach einem gemeinsamen Treffen zerschlagen, da in der aktuellen Situation ein möglicher öffentlich ausgetragener Wahlkampf dem VfL schade.
Der Wahlausschuss werde als Resultat eines intensiven Verfahrens der Mitgliederversammlung am 30. November 2014 bei der Jahreshauptversammlung Dr. Hermann Queckenstedt als Präsident sowie Uwe Brunn und Reinhard Stiehl als Vizepräsidenten vorschlagen.
Mit dem ausführlichen Redebeitrag von Daniel Dincher, Abteilungsleiter der Fanabteilung, wurde eine durchaus kontroverse aber insgesamt sachliche geführte Diskussion über das Vorgehen des Wahlausschusses angestoßen. Zahlreiche Redebeiträge legten verschiedenen Ansichten und unterschiedliche Argumentationen offen. Auch Aufsichtsratsmitglied Axel Balzer führte seine Intention und den Prozess aus, dem Wahlausschuss ein aus vier Bewerbern bestehendes Team vorzuschlagen. Balzer stellte hinsichtlich der bevorstehenden Jahreshauptversammlung außerdem den Antrag, dass der Wahlausschuss ein Votum nur über die grundsätzliche Befähigung zum Präsidentenamt und die sittliche Reife abgibt und der Mitgliederversammlung mehrere Kandidaten oder Teams - wenn vorhanden – zur Wahl vorschlägt. Diesem Antrag, dem die anwesenden Mitglieder zugestimmten, hat für den Wahlausschuss den Charakter eines Meinungsbildes, jedoch keine rechtliche Bindung.
Nach rund zweieinhalb Stunden beschloss Christoph Ehrenberg die konstruktive Sitzung, bei der die fassettenreichen Standpunkte der Mitglieder deutlich wurden. Am 30. November steht nun die Jahreshauptversammlung an, bei der unter anderem die Wahl des neuen Präsidiums bevorsteht.
Sebastian Rüther
Zur Tabelle der dritten Liga
Geschrieben von: Stephan R.T.
Altonaer Fussball-Club von 1893
Schafft der Hamburger SV noch...
Vertrauen in die Arbeit des...
16. Internationale Fußball-...
Copyright 2007 Die Fans Media GmbH