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  • 1. FC Frankfurt, 17. März 2009

    Auftakt nach Maß

    Nach zwei Auswärtssiegen zu Beginn der Rückrunde musste sich Brandenburgligist FFC Viktoria daheim gegen Grün-Weiß Lübben trotz optischer und Chancenvorteile mit einem 0:0 begnügen.

    In der von beiden Seiten einsatzstark und anfangs auch mit viel Tempo geführten Partie gingen die Gastgeber recht nachlässig mit ihren Tormöglichkeiten um. Im ersten Abschnitt trug sich Tobias Fiebig gleich dreimal in diese Sünderkartei nach Eckstößen bzw. nach Vorarbeit von Stefan Reich ein (4./27./44.). Kopfbälle von Carsten Moritz, Michael Arndt und Christian Hanne wurden entweder eine Beute des Schlussmannes oder noch von der Linie geschlagen.

    Die Spreewälder versteckten sich nicht, waren stets um offenes Spiel und den eigenen Torerfolg bemüht. Glück hatte Viktoria nach einem Foul von Moritz an Stürmer Denny Matthes. Der Unparteiische wollte schon Elfmeter geben, informierte sich aber noch bei seinem Assistenten an der Seitenlinie und entschied auf Freistoß (7.).

    Marcel Hadel musste einen Weyer-Fehler vor dem einschussbereiten Oliver Keutel ausbügeln (10.). Ein strammer Direktschuss des stämmigen Keutel landete genau in den Händen des gut reagierenden Tony Schnürer (17.), der auch beim Matthes-Schlenzer den Winkel verkürzte (34.). Nico Schiela schließlich zielte aus abseitsverdächtiger Position knapp am Kasten vorbei (39.).

    Auch die zweite Hälfte blieb torlos, weil sich beide Torhüter untadelig zeigten. Andererseits wurden nicht mehr die ganz großen Chancen der ersten Halbzeit herausgearbeitet und herausgespielt. Ein gefährlicher Freistoß (55.) und ein letzten Endes kraftloses Solo (87.) von Kapitän Moritz, der viel rackerte und noch den Angriff verstärkte, blieb ebenso erfolglos wie ein Kopfball und ein Direktschuss des eingewechselten Paul Herrmann. Florian Krause muss sich seine eigensinnige Torversuchsaktion ankreiden lassen (70.). Der kleine, aber agile Angreifer wird beim Auswärtsspiel in Eberswalde seine fünfte gelbe Karte absitzen müssen.

    Grün-Weiß Lübben, das diesmal in Rot-Weiß antrat, blieb bei Kontern über Michael Leschnik, Rene Krabe und den Torjäger Christian Harmuth (zehn Saisontreffer) gefährlich. Es blieb hüben wie drüben bei einigen guten Ansätzen und Versuchen, aber schwacher Vollendung.

    „Mit dem torlosen Remis müssen und können wir leben“, urteilte Klaus-Dieter Helbig. „Ein durchgängig gutes Spiel war auf diesem Acker nicht möglich“, schränkte der Coach angesichts des weichen Bodens ein. „Beim 3:2 in Luckenwalde sind wir an und über unsere Grenzen gegangen, heute nicht, weil wir zu viele Chancen leichtfertig vertan haben.“

    FFC Viktoria: Schnürer – Weyer, Hadel, Moritz, Kersten – Fiebig, Arndt (57. Bitzka), Bernwald, Hanne (57. Herrmann) – Reich (77. Ehresmann), Krause; Trainer: Klaus-Dieter Helbig / Sven Theis

    SV Grün-Weiß Lübben: Blaske – Leschnik, Jurrack, Staude, Pohle – Rattei, Krabe, Keutel, Scholz (73. Raschke) – Matthes, Schiela (60. Harmuth); Trainer: Dirk Minkwitz

    Schiedsrichter: Christopher Musick (Oelsen)
    Zuschauer: 105
    Tore: Fehlanzeige


    Frei Punkte aus Luckenwalde entführt

    Florian Krause am Elfmeterpunkt: Fünf Schritte Anlauf, Schuss, Tor und Abpfiff! Die Viktoriaspieler rissen die Arme hoch und schrien ihre Freude heraus. Mit der wahrlich letzten Aktion des Spieles entschied der Frankfurter FC Viktoria 91 das schwere Auswärtsspiel beim FSV 63 Luckenwalde mit 3:2 für sich und landete damit den zweiten Dreier in Folge auf gegnerischem Platz.

    Den Grundstein für diesen Erfolg legten die Oderstädter mit einer bärenstarken ersten Halbzeit. Gerade mal eine Minute und 19 Sekunden waren absolviert als Stefan Reich in einen Rückpass spritzte, das Laufduell gegen Marko Hörster gewann und den Ball am Torhüter vorbei ins Netz beförderte. Ein Treffer der dem FFC in seiner Spielweise wie gelegen kam. In der Abwehr sicher stehend und kompromisslos handelnd wurde bei Balleroberung sofort der Pass auf die beiden schnellen Spitzen Reich und Krause angestrebt. Gleich mehrere hochkarätige Torchancen erspielten sich die Viktorianer. So konnte Robert Petereit eine Flanke von Michael Arndt gerade noch über die Latte lenken (11.). Nur eine Minute später scheiterte Arndt erneut am Keeper. Auch einen von Carsten Moritz perfekt getretenen Freistoß konnte der Torwart gerade noch aus dem Winkel kratzen (24.). Noch vor der Pause krönte Reich seine starke Leistung mit dem 2:0, erzielt aus Nahdistanz nach einer Kombination über mehrere Stationen. Die Gastgeber bekamen in der ersten Halbzeit fast kein Bein auf die Erde.

    Bereits vor der Pause wechselte dessen Trainer Ingo Nachtigall zwei Mal. „Die beste Halbzeit seit langem“, stellte Viktoria Trainer Klaus-Dieter Helbig nach der Partie fest. „Da hat alles gepasst und wir haben sehr diszipliniert gespielt.“

    Die zweiten 45 Minuten waren dann aus Sicht der Frankfurter nicht mehr so gut. „Auch eine Kraftfrage“, bemerkte der FFC-Trainer. Die Gastgeber kamen mit neuem Mut aus der Kabine. Innerhalb von nur wenigen Sekunden verhinderte der Innenpfosten (47.) und die Querlatte (49.) Treffer der Platzbesitzer. Da war die Viktoria mit Fortuna im Bunde. Doch langsam bekamen die Frankfurter die Partie wieder in den Griff – bis zur 66. Minute. Der eingewechselte Tilo Lindner kam frei zum Schuss und markierte den Anschlusstreffer. Nur gerieten die Gäste gehörig unter Druck. Tony Schnürer im Viktoriator rückte immer mehr in den Mittelpunkt. So konnte er einem Kopfball von Gordon Entrich gerade noch den Einschlag verwehren (67.), lenkte er einen Distanzschuss von Michael Braune an den Pfosten (69.). Auch bei einem Kracher aus der Distanz von Martin Lorenz bekam er noch die Fingerspitzen an die Kugel (83.). Beim Ausgleichstreffer, einem Kopfball des anderen eingewechselten Spielers, Tobias Dittmann, an den Innenpfosten war er allerdings machtlos.

    Bei den wenigen Kontermöglichkeiten der Oderstädter fehlte es in Halbzeit zwei zu oft an der Präzision beim letzten finalen Pass. Zudem wurden auf dem tiefen und rutschigen Geläuf die Beine schwer. Der eingewechselte Paul Herrmann allerdings war noch frisch, versuchte mit Dribblings ein wenig Entlastung zu schaffen. In der letzten Minute der Nachspielzeit gelang ihm dies besonders gut, denn da konnte er nur noch auf Kosten eines Elfmeters gestoppt werden. Es folgte die eingangs beschriebene Szene.

    FSV 63 Luckenwalde: Petereit – M. Lorenz, Hörster, Neumann, Entrich – Zottmann (57. Lindner), M. Müller, Braune, Abranitsch (41. Walle) – Dowall, A. Lorenz (41. Dittmann); Trainer: Ingo Nachtigall

    FFC Viktoria 91: Schnürer – Weyer, Hadel, Moritz, Kersten – Fiebig, Bernwald, Arndt (80. Ehresmann), Hanne – Krause, Reich (74. Herrmann); Trainer: Klaus-Dieter Helbig

    Schiedsrichter: Henry Müller (Cottbus)
    Zuschauer: 300
    Tore: 0:1 Reich (2.), 0:2 Reich (35.), 1:2 Lindner (66.), 2:2 Dittmann (75.), 2:3 Krause (90.+1 Foulstrafstoß)

    Geschrieben von:  Mitsch35

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