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  • FC 1907 Memmingen, 15. November 2019

     
    Cheftrainer Uwe Wegmann muss mit seinem Assistenten Kevin Siegfanz gehen

    Der FC Memmingen steckt aktuell mittendrin im Abstiegskampf der Regionalliga Bayern. Nach 18 Spielen haben die Mannen um Kapitän Lukas Rietzel gerade einmal 18 Punkte auf ihrem Konto. Und auch wenn der derzeitige 14. Tabellenplatz zum Klassenerhalt reichen würde, beträgt der Abstand zum Schlusslicht VfR Garching gerade einmal drei Punkte. Wohl aus diesem Grund hat sich die Vereinsführung in dieser Woche entschieden, den bisherigen Trainer Uwe Wegmann samt seinem Co-Trainer Kevin Siegfanz von ihren Aufgaben zu entbinden.


    Wie lange werden die Flutlichter in Memmingen noch für Regionalligaduelle erstrahlen?

    „Das Präsidium und die sportliche Leitung sind der Ansicht, dass ohne Veränderungen der angestrebte Klassenerhalt nicht erreicht werden kann“, ist hierzu von FCM-Präsident Armin Buchmann auf der Vereinshomepage zu lesen. Bis zur Winterpause wird Candy Decker das Amt übernehmen und beim morgigen Auswärtsspiel beim Tabellendritten SpVgg Bayreuth die Mannschaft betreuen. In der Winterpause soll dann der neue Trainer, dessen Suche hoffentlich nicht einem Spiel in einem Online Casino gleicht, verpflichtet werden, der laut Buchmann eventuell schon auf der Mitgliederversammlung am 28. November präsentiert werden könnte. Decker, der aus dem Verein stammt und aus gesundheitlichen Gründen bereits mit 26 Jahren vom Spieler in Trainerverantwortung im Jugendbereich wechselte, ist dabei als künftiger Co-Trainer vorgesehen.

    Samstag gegen die SpVgg Oberfranken Bayreuth

    Auf den Interimscoach wartet am Samstag keine leichte Aufgabe, denn immerhin geht es zum Tabellendritten der Regionalliga Bayern, die SpVgg Oberfranken Bayreuth. Doppelt so viele Tore haben die Gastgeber im Vergleich zum FCM im bisherigen Saisonverlauf erzielt. Damit sollte klar sein, dass am Samstag auf die FCM-Verteidiger und Keeper Felix Thiel viel Arbeit warten wird.

    Für die Bayreuther ist diese Saison eine Zwischenstation auf dem Weg zurück in den Profifußball. Der Abstand ist in diesem Jahr zum Ligaprimus Türkgücü München noch zu groß. Doch im Hintergrund wird fleißig an der Zukunft gewerkelt. Dabei wird die Mannschaft punktuell verbessert und das Stadion schrittweise auf die Anforderungen der dritten Liga getrimmt. So erhielt das Hans-Walter-Wild-Stadion in vergangenen Winter auf der Gegengeraden eine überdachte Stehplatztribüne mit 1.500 Plätzen. Als nächstes soll dann noch der Einbau einer Flutlichtanlage erfolgen.


    Im Hans-Walter-Wild-Stadion geht es für den FC Memmingen am Samstag um Punkte für den Klassenerhalt.

    Am morgigen Samstag geht es jedoch erst einmal noch um Punkte in der Regionalliga Bayern. Dabei wird Bayreuths Trainer Timo Rost auf die beiden gelbgesperrten Christopher Kracun und Tobias Weber verzichten müssen. Zudem wird auch Philip Messingschlager noch ein weiteres Mal wegen der roten Karte aus dem Spiel gegen Viktoria Aschaffenburg aussetzen müssen.

    Marco Greisel und David Remiger wieder mit dabei

    Auf der Gegenseite wird Interimstrainertrainer wieder auf die Dienste von Marco Greisel und David Remiger vertrauen können. Die beiden mussten zuletzt gegen den 1. FC Nürnberg II ihre Gelbsperren absitzen. Zudem dürfte Marco Schad nach seiner auskurierten Verletzung zumindest wieder auf der Bank Platz nehmen, für einen Einsatz von Beginn an dürfte es dagegen noch zu früh sein. Fehlen werden auf Seiten von Memmingen die Akteure Fatjon Celani (Aufbautraining), Jakok Gräser (Mittelfußverletzung), Martin Gruber (Handgelenksverletzung), Mario Jokic (Brustwirbelbruch), Can Karatas (Muskelfaserriss) sowie Markus Notz (Zerrung).

    Los geht es am morgigen Samstag um 14 Uhr. Die Partie im Hans-Walter-Wild-Stadion steht dabei unter der Leitung von Tobias Wittmann (Wendelskirchen), der von Stefan Dorfner und Lukas Traegner an den Seitenlinien unterstützt wird.

    Für den FC Memmingen wäre es immens wichtig, vor der Winterpause zu punkten, um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Dies dürfte morgen bei der SpVgg Oberfranken keine leichte Aufgabe sein. Nächste Woche (23. November, 14 Uhr) steht dann das Heimspiel gegen den Spitzenreiter Türkgügcü München an, ehe es zum Jahresabschluss zum VfR Garching geht. Sollte das Kellerduell am 7. Dezember (Anstoß 14 Uhr) verloren gehen, dürfte es zu Weihnachten sehr unruhig beim FCM zugehen.

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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