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  • SV Empor Brandenburg, 12. November 2009

    Der Pokalschreck hat wieder zugeschlagen

    SV Empor Brandenburg : FSV Brück 4:2 (1:1)

    Das grandiose Team des SV Empor Brandenburg und seine Trainer.

    Am heutigen Sonntag begrüßte der SV Empor Brandenburg den FSV Brück im Achtelfinale des Pokalwettbewerbs. Den nötigen Respekt erarbeitete sich die Empor-Elf schon in den vorherigen Pokalrunden, in dem man 2 höherklassig spielende Gegner besiegte. Der FSV Brück spielt erfolgreich in der 1. Kreisklasse, doch von Beginn an war kein Klassenunterschied spürbar.

    Die ersten Minuten begannen auf der Seite der Gäste eher verhalten. Erst als Empor das Tempo erhöhte, wurden auch die Gäste aktiver. In der ersten Viertelstunde kamen die Platzherren gerade einmal zu zwei Fernschüssen, während der FSV Brück öfter auf das Empor-Tor zielte. Nur knapp entging Brück in der 13. Minute mit einem Lattentreffer die Führung. Die erste Männermannschaft vom SV Empor hielt jedoch gut dagegen und so kamen sie mit Hilfe des Innenpfostens in der 23. Minute zum Führungstreffer durch Dennis Taborsky. Wenige Minuten später gab es eine Ecke für die Gastgeber. Stephan Inter schoss direkt auf den Keeper, der mitsamt dem Ball ins Netz fiel, doch ob der Ball dabei wirklich über der Linie war oder nicht, war in dieser Szene nicht 100%ig zu sehen. Der Pfiff blieb aus, also musste Empor weiter kämpfen. Eine Minute später gelang den Brücker Spielern der Ausgleichstreffer. Dieses Ergebnis konnten beide Teams in die Pause retten.

    Wie so oft, war mit Anpfiff der zweiten Halbzeit mindestens eine Mannschaft immernoch in der Kabine. Heute war es der SV Empor, denn nach nur zwei Minuten Spielzeit erzielten die Gäste den 2:1 Führungstreffer. Der Linienrichter Lehmann hob zwar aufgrund einer fraglichen Abseitsposition die Fahne, doch der Unparteiische Rawolle entschied richtig und gab dieses Tor. Die Antwort der Empor-Elf kam postwendend. Es war wieder Dennis Taborsky, der in der 49. Minute den Ball nur knapp am Tor des FSV vorbei schoss. Beide Teams waren motiviert, in dieser Partie siegreich vom Platz zu gehen. Nach einer knappen Stunde wurde der eingewechselte Mathias Kissinger knapp im Strafraum gefoult. Schiedsrichter Rawolle zögerte nicht lange und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Phillip Schotte machte sich bereit und konnte auch durch lautstarke Sprüche der Brücker nicht aus der Ruhe gebracht werden. Links unten versenkte er den 2:2-Ausgleichstreffer für die Vertreter der 2. Kreisklasse.

    Ab diesem Moment hatten die Gastgeber den höherklassigen Gegner in der Hand. Das Team konnte die Bälle behaupten und drängten die Gäste weiter in die eigene Hälfte. Nach 75 Minuten erzielte Dennis Taborsky aus dem Spiel heraus ein schönes 3:2 und die Freude darüber war groß. Jetzt wachten auch die Fans der Empor-Riege wieder auf und jeder Ballbesitz, jeder Schuss wurde lautstark kommentiert. Man wollte den Sieg und es war möglich. Der FSV Brück hatte jetzt nur noch eine Taktik: „Keine Experimente mehr“.

    Nur noch wenige Minuten musste die Empor-Elf über die Runde bringen, doch Konter von Brück machten das Unterfangen schwierig. Die letzten Minuten waren geprägt von schnellen, unruhigen Spielzügen, die wenig mit schönem Fußball zu tun hatten. Dennoch versuchten die Platzherren jetzt den Sack zu zumachen. In der Nachspielzeit gelang Stephan Inter nach der Ansage vom Trainer: „Lupf doch“ noch der 4. Treffer für die Brandenburger.

    Fazit: Während auf der einen Seite die Freude über diesen Sieg sehr groß war, war es auf der anderen Seite der Ärger gegenüber dem Schiedsrichter. Der Pokalschreck Empor hat wieder zugeschlagen und spätestens nach diesem Spiel weiß man, wo Empor steht. Wichtig ist es, diese Motivation mit in die Punktspiele zu nehmen. Auch am nächsten Sonntag wird auf der Scholle wieder Fußball gespielt, diesmal im Stadtderby gegen Lok Brandenburg II. Herzlichen Glückwunsch Männer zu diesem verdienten Sieg und Einzug ins Viertelfinale. Ihr seid die Besten!

    Geschrieben von:  Fahlnaldo

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