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  • FC Eintracht Bamberg 2010, 24. März 2019

     
    Sieg im Spitzenspiel gegen Schwabach – „Jungs haben gut dagegengehalten“

    Der FC Eintracht Bamberg hat sein Heimspiel der Fußball Landesliga Nordost am Samstagnachmittag (23. März) gegen den SC Schwabach gewonnen. Am Ende hieß es 5:0 (0:0) gegen den Dritten. Der FC Eintracht bleibt nach dem Dreier Tabellenführer. Zudem hat der Neuling den direkten Vergleich gegen die Mittelfranken für sich entschieden, das könnte am Saisonende unter Umständen entscheidend sein.

    Der Spielverlauf

    In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein gutes Spitzenspiel, auch wenn es wenig klare Tormöglichkeiten gab. Während die Startphase an den Tabellenführer aus Bamberg ging, kam der Dritte Schwabach nach etwa einer Viertelstunde besser zurecht und war dann gut drin im Spiel. Bis zur Pause war die Begegnung ausgeglichen, die beste Möglichkeit hatten die Gastgeber kurz vor dem Gang in die Halbzeit. Schmitt zog von rechts ab, der Ball ging nur um wenige Zentimeter links am zweiten Pfosten vorbei. Nach der Pause gelang den Hausherren der Treffer, der irgendwie überraschend fiel. Popp legte für Jessen auf, und der Lehramtsstudent schloss von der rechten Seite mit einem Heber in das lange Eck zur 1:0 Führung ab (50.). Und der FCE tat dann das, was gerade gegen einen starken Gegner wichtig ist – er legte das zweite Tor nach. Schmittschmitt nutzte einen von der linken Seite kommenden Linz-Pass, als er aus fünf Metern zum 2:0 einschob (57.). Ehe sich die Schwabacher nach dem Tor richtig gesammelt hatten, schlug der Aufsteiger erneut zu. Schmitt kam im Strafraum zum Schuss und stellte auf 3:0 (60.). Spätestens jetzt hatte der Spitzenreiter das Spiel fest im Griff und ließ die Partie laufen. Zwei Konter wurden dann mit zwei weiteren Toren abgeschlossen. Schmitt krönte ein Solo über das halbe Spielfeld mit einem beherzten Schuss aus 15 Metern zum 4:0 (73.). Und der kurz zuvor eingewechselte Dümig nutzte eine Unachtsamkeit in der SC – Deckung zum 5:0, als er den Ball aus kurzer Distanz nur einnicken musste (82.). Bei der Frage, was wohl das Entscheidende für den Bamberger Sieg war, darf sicherlich das schnelle zweite Tor genannt werden, das war sozusagen der Dosenöffner für den Heimerfolg des FC Eintracht.

    Zuschauer: 552
    Der FC Eintracht Bamberg spielte mit: Dellermann – Popp, Kollmer, Schmitt, Linz, P. Görtler, Hofmann, (ab 78. T. Görtler), M. Reischmann, Schmittschmitt, Jessen (ab 79. Dümig), Ulbricht (ab 53. L. Reischmann)

    Das Wort hat Trainer Michael Hutzler

    „Das Ergebnis ist egal. Ich bin einfach nur überglücklich, dass wir das Spitzenspiel auf einem schwer zu bespielendem Platz gewonnen haben. In der ersten Halbzeit gab es wenig Chancen, es war ausgeglichen und kampfbetont. Mit dem 1:0 haben wir uns dann einen Gefallen getan, denn der Gegner hat aufgemacht und wir haben gekontert. Die Jungs haben auch gut dagegengehalten und in der Abwehr gut gearbeitet. Jetzt müssen wir die Mannschaft wieder auf den Boden herunterholen.“

    Die nächsten Spiele

    Weiter geht es für den FC Eintracht Bamberg am 29. März um 19 Uhr mit dem Spiel beim SC Feucht. Im April stehen dann folgende Begegnungen an: 6. April um 14 Uhr beim SC Großschwarzenlohe, 13. April um 14 Uhr zu Hause gegen den FC Lichtenfels, 20. April um 15 Uhr beim FC Vorwärts Röslau, 22. April um 15 Uhr beim SV Mitterteich (Nachholspiel), 27. April um 14 Uhr zu Hause gegen den TSV Sonnefeld.

    Die Liga

    Mehr zur Landesliga gibt es online unter bfv.de, der Seite des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). Zudem berichten verschiedene Onlineportale über die sechste Liga, unter anderem anpfiff unter anpfiff.info.

    Torwarttrainer Christian Cana im Gespräch – „Habe im Torwarttraining alle Freiheiten“

    Die Landesligafußballer des FC Eintracht Bamberg spielen eine sehr gute Saison. Mit vier Punkten Vorsprung, bei nur zwei Niederlagen, führt der Aufsteiger vor dem TSV Neudrosseneld die Tabelle an. Cheftrainer Michael Hutzler wird in seiner Arbeit an der Seitenlinie unterstützt. So gehört zum Trainerteam unter anderem Christian Cana. Der 43-Jährige ausgebildete Torwarttrainer fungiert als Coach für die Torhüter, seine eigene Karriere als aktiver Spieler endete Cana beim SV Lisberg.

    Christian – im Sommer 2017 sind Sie zum FC Eintracht gekommen. Für Sie war damals beim FCE vieles Neuland. Wie haben Sie den Verein damals gesehen und wie sehen Sie ihn heute?

    Während meiner aktiven Zeit bei den 08ern und den 12ern habe ich das ein oder andere Spiel in der Regionalliga beim FCE besucht. Das Bild, das ich damals hatte, hatte ich nicht alleine: Abgehobene Spieler, unnahbar und in ihrer eigenen Welt. So war ich auch bei meinem ersten Training hier skeptisch. Aber schnell habe ich gemerkt, dass ich ein falsches Bild hatte. Die Trainer im Senioren- und Jugendbereich waren allesamt supernett. Gerade auf den beengten Trainingsplätzen wird sich immer gegenseitig geholfen und einer freut sich für den anderen bei Siegen. Die Jungs in der ersten Mannschaft kommen ja meist selbst aus der FCE-Jugend und sind super offen und engagiert. Und dies setzt sich in die Funktionärsebene fort, wo die Vorstandsmitglieder Sascha Dorsch und Jörg Schmalfuß symbolisch für mich stehen für die vielen anderen, die ‚hands on‘-Mentalität haben und mit viel Engagement den Verein voranbringen.

    Torhüter und Linksaußen… den Satz muss nicht weitergeführt werden. Wie sehen Sie den Torwart in der heutigen Zeit, was zeichnet einen guten Torwart aus?

    Ich glaube, der Torwart wird noch weiter zum Feldspieler werden. Wenn wir heute ein Verhältnis von 70:30 von Spiel mit dem Fuß und der Hand haben, werden es bald 80:20 sein. Ich mag Torhüter, die Ruhe ausstrahlen und Sicherheit geben. Unser Fabian Dellermann ist da sicher ein Paradebeispiel, dazu ist er ein sehr guter Fußballer. Ich finde auch, dass ein guter Torwart bereit sein muss, sich und sein Spiel zu reflektieren, Kritik annehmen und offen mit Fehlern umgeht. Dabei muss der Blick immer nach vorne gehen. Und schließlich: Arbeit, Arbeit, Arbeit. Ein Torhüter hat nicht viele Aktionen im Spiel, in denen er sich ausprobieren und Sicherheit holen kann. Hier muss viel im Training passieren.

    Mit Michael Hutzler haben Sie seit eineinhalb Jahren einen echten Erfolgstrainer an Ihrer Seite als ‚Chef‘. Wie arbeitet ihr beide als Team zusammen?

    Das ist sensationell. Anders kann ich es nicht sagen. Hutzi an sich ist ein Besessener, der nie zufrieden ist und Mannschaft, Trainer und Umfeld immer antreibt, besser zu werden. Hier lerne ich viel. In der Zusammenarbeit habe ich im Torwarttraining alle Freiheiten. Darüber hinaus schätze ich es, dass Hutzi mich nach meiner Meinung fragt. Nicht nur, was die Torhüterleistungen angeht, sondern auch in viele Dinge rund um das Spiel und die Mannschaft mit einbezieht.

    Vielen Dank für das Gespräch.

    Sein nächstes Spiel bestreitet der FC Eintracht Bamberg am kommenden Freitag, 29. März, um 19 Uhr beim SC Feucht. Im April stehen dann folgende Begegnungen an: 6. April um 14 Uhr beim SC Großschwarzenlohe, 13. April um 14 Uhr zu Hause gegen den FC Lichtenfels, 20. April um 15 Uhr beim FC Vorwärts Röslau, 22. April um 15 Uhr beim SV Mitterteich (Nachholspiel), 27. April um 14 Uhr zu Hause gegen den TSV Sonnefeld.

    Eintracht Bamberg

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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