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Füchse Berlin Reinickendorf

Füchse Berlin Reinickendorf

Liga: Berlinliga | Fußballkreis: Reinickendorf

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Gästebuch  (2)


Informationen

Gründungsdatum:
23.07.2014

Vorherige Vereine:
siehe unten (Historie)

Vereinsfarben:
Grün-Weiß

Mitglieder:
3.000
Adresse:
Abteilung Fußball
z.H. Christopher Benkert
Kopenhagener Straße 33
13407 Berlin
Tel: 030/52443029
Tel: 0152/55223028
Fax: 030/37719411
Webseiten:
fuechse-fussball.de

Fanseiten:
www.fuechse-fanpage.de.tl/

Die Chefs
Präsident/Vorsitzender: Dr. Frank Steffel (Hauptverein)
Stellvertreter: Dirk Wohltorf und Christoph Wölki (Hauptverein)
Schatzmeister: Jürgen Kränzlein (Hauptverein)
Vorstand: Fußball > Volkmar Steinke (1. Vorsitzender), Adnan Metin (2. Vorsitzender), Nuray Özsoy (3. Vorsitzende), Hans-Peter Pockrandt (Kassenwart/Spielbetrieb), Sascha Böge (Webmaster)
Aufsichtsrat: Rainer Klug u. a.
Abteilungsleiter: Pierre Schönknecht (Jugend), n. n. (Frauen), Eleonora A. Straach (Cricket), Heinz Scherwinski (Frauen/Marketing)
Manager: Günther 'Pummel' Haubitz (sportl. Berater)
Pressesprecher: Christopher Benkert

Größte Erfolge:
Talentschmiede für Profimannschaften
Regionalligazugehörigkeit
Paul-Rusch-Pokalsieger 1997, 2003
mehrfach Sieger des VL Berlin-Hallenturnier
Berliner Meister 2008
Geschichte des Vereins:
Die Reinickendorfer Füchse haben als Hauptverein eine erfolgreiche Tradition seit 1891, als Fußballer seit 1910!

Nachdem der Lehrer Friedrich Ludwig Jahn, Turnvater Jahn, im Jahre 1811 den ersten öffentlichen Turnplatz in der Hasenheide zu Berlin gegründet hatte und dort, mit dem Ziel der Gemeinsamkeit, Leibesübungen öffentlich für alle zum Mitturnen anbot, konnte er mit seiner Turnkunst im Jahre 1817 bereits über 1000 Turner regelmäßig begeistern. Auf diesen Turnveranstaltungen in der Hasenheide waren zu dieser Zeit auch begeisterte Rixdorfer, die wiederum die Turnbewegung weiter trugen. In Berlin machte sich um 1880 der städtische Turnwart Adolf Dorner als Mitglied der „ Turnvereinigung Berliner Lehrer“ verdient. Und dem Lehrer Gustav Wilke wurde am 28. Januar 1891 die Gründungsversammlung unseres Vereins gestattet.

Die sieben Männer der ersten Stunde:

1. Vorsitzender Herr Lehrer Wilke
2. Turnwart Herr Lehrer Elsell
3. Kassenwart Herr Kassenassistent Marquardt
4. Schriftführer Herr Sekretär Emil Berg
5. stellv. Vorsitzender Herr Hermann Malan
6. stellv. Turnwart und Gerätewart Herr Willy Moser
7. stellv. Schriftwart Herr Gemeindesekretär Knöfel

gründeten am 28. Januar 1881 um 12 ¾ Uhr den „Männer-Turn-Verein Reinickendorf“ mit 25 Mitgliedern.

Erste Freiübungen fanden im Februar 1891 im Saal des „Seeschlösschens“ am Schäfersee statt und bald darauf konnten auch mit Spenden Turngeräte, wie Reck und Freispringel gekauft werden. Unser Verein zählt bereits in 1891 offiziell zur großen Familie der deutschen Turner. Der Mittelpunkt des Vereins die Vereinsfahne wurde als Zeichen der turnerischen Zusammengehörigkeit angefertigt.

Im Mai 1892 starb Adolf Dorner. Zu seinen Ehren wurde unser Verein im September 1893 in „Turnverein Dorner“ umbenannt.
In den weiteren Jahren werden Vorturner und Turnhelfer ausgebildet und es gibt auch die erste Damenriege.

1899 wird der Turnwart Wilhelm Moser zum ersten Vorsitzenden gewählt und bleibt viele Jahre die Seele des Vereins.

1901 gründet Moser eine Schülerabteilung

1903 fährt der TV Dorner zum ersten Mal zum Deutschen Turnfest nach Nürnberg. Es wird auch viel Wert auf Wandern und Singen gelegt. Die Kassenlage bessert sich, doch das große Ziel, eine eigene Turnhalle, wurde leider nie erreicht. Wir spielten nun auch Schlagball und Faustball.

1913 fuhren wir zum Turnfest nach Leipzig und kamen mit Siegen nach Hause. Parallel zur Turnbewegung beginnt die Zeit des „ Reinickendorfer Fußball Clubs Halley v.J. 1910“ und es entsteht eine gute Nachbarschaft zu diesem Verein. Geturnt wird zu diesem Zeitpunkt am Hausotterplatz. Und im Gymnasium Thurgauer Straße. Der Verein hatte nun 106 Mitglieder, davon 25 Jugendliche. Nun bricht der Krieg aus, 50 Mitglieder werden eingezogen und der gesamte Kassenbestand wird auf Vorschlag des damaligen Emil Palm der Wohlfahrt gespendet.

1919 am Ende des Ersten Weltkriegs baut Moser den Verein wieder auf. Es werden Werbevorträge mit Lichtbildern gehalten und Schauturnveranstaltungen durchgeführt, um neue Mitglieder zu begeistern.

1922 sind unsere Leichtathleten sehr erfolgreich und wir bekommen eine Handballabteilung. Die Dorner- Handballer gewinnen auf Anhieb alle Spiele der 2. Klasse. Die Werbung mit Handzetteln beschert uns weitere Mitglieder (344)

1923 hat Wilhelm Moser sein 30 jähriges Vereinsjubiläum.

1923 hat die Inflation in Deutschland ihren Höhepunkt und unsere Beiträge steigen erst vierteljährlich, dann monatlich (Augustbeitrag: 5000 Mark, Dezemberbeitrag 1923: 50 Goldpfennige). Die sportlichen Erfolge bleiben trotz der Finanzlage weiterhin gut.

1930 gehört die Faustballmannschaft zu den erfolgreichsten in Berlin. Die Leitathleten gewinnen verschiedene Sportfeste und wir ändern unseren Namen zum zweiten Mal in: „Turn und Sportverein Dorner“.

1931 erste Plätze bei den Frauen und Männern in der „ Jahnstaffel“. Veranstaltungen, wie„Rund um den Schäfersee“ sind sehr werbewirksam und lassen unsere Mitgliederzahl verdoppeln. Eine Hockeyabteilung und eine Boxabteilung werden gegründet. Die 1. Jugendmannschaft der Handballer wird Berliner Bestmannschaft.

1932 stehen wir mit 550 Mitgliedern an 4. Stelle im Berliner Turnrath.

1933 beginnen politisch schwierige Zeiten. Die „Deutsche Turnerschaft“ wird aufgelöst und in den “ Deutschen Reichsbund für Leibesübungen“ überführt. Der 1. Mai und das Deutsche Turnfest werden zur Propagandavorstellung. Pflichtturnabende werden eingeführt, bei Nichtteilnahme droht der Vereinsausschluss. Trotzdem stehen die Dorner sportlich in ihrer Blüte: Der Verein hat 65 Mitglieder und die 1. Mannschaft der Handballer steigt in die 1.Klasse auf. Die Leichtathleten erzielen 6,84m im Weitsprung und laufen die 100m in 11,4 Sekunden. Die Turner werden Sieger auf dem Turnfest in Stuttgart.

1936 beteiligen sich 12 Läufer am ersten Fackellauf in der Geschichte der Olympischen Spiele. Die Faustballmannschaft steigt in die Gauklasse auf.

1937 kommt es zum Zusammenschluss mit dem RFC Halley Concordia e.V.
Der neue Name ist nun:
„Turn-und Rasensportverein Reinickendorf 1891-Tura Reinickendorf“. Ab jetzt ist Fußball mit im Boot.

1938 fahren die Jugendhandballspieler zum 1. Deutschen Turn- und Sportfest in Breslau und werden dort Zweiter. Danach beginnt der Krieg!!!

1941 am 13. April stirbt der Mann der ersten Stunde , Wilhelm Moser, im Alter von 70 Jahren. Emil Palm (Mitglied seit 1896) und Moser werden geehrt.

1948 der Neuanfang. Im Dezember geben die Alliierten dem Vereinssport wieder grünes Licht . Wir sind ab jetzt:
Reinickendorfer Füchse e.V.- Berliner Turn -und Sportverein von 1891

1950 zählt unser Verein 1200 Mitglieder

1951 haben wir die größte Handballmannschaft Berlins mit 19 Abteilungen.

1952 In der Gerichtstraße. wird der Schwimmbetrieb aufgenommen und alle Abteilungen nehmen teil.

1953 Handballer ( Männer und Frauen 9 werden Berliner Meister.

1954 Aufnahmestopp beim Kinder und Jugendturnen, denn wir haben nur eine Turnhalle.

1955 gewinnen die Handballer ( Männer und Frauen) alle 4 Berliner Titel. Die Frauen werden Deutscher Meister.

1956 mehr als 1300 Mitglieder. Die Handballjugend gewinnt zum ersten Mal den Wanderpreis des Senats für die beste Jugendarbeit. 25 Jahre Hockeyabteilung und der Aufstieg in die Oberliga.

1957 Fußball steigt in die erste Klasse auf. Die Tischtennisdamen folgen den Herren in die Landesliga. Die Fußballer stellen ihren ersten Nationalspieler für die deutsche Jugendauswahl. Die Handballfrauen werden zum 4.Mal Hallenmeister und auch Pokalsieger.

1958 Fußball gelingt der Aufstieg in die Amateurliga.

1959 Tischtennisherren und Handballfrauen werden Berliner Meister. Die Turner holen beim Schwimmfest in Lübars den Wanderpreis.

1960 Siebenter Berliner Titel der Handballfrauen. Siege bei der Turnerjugend beim 5. Landesturnfest. 5 Füchse fahren zu Olympischen Spielen nach Rom. Das Paracelsusbad wird eröffnet und der regelmäßige Schwimmbetrieb beginnt. Die Fußballabteilung feiert 50 jähriges Jubiläum.

1961 gewinnen die Tischtennisherren den Berliner Titel. Zwei Turner werden Meister im Leichtathletik. Die Handballjugend holt zum sechsten Mal den Wanderpreis des Senats.

1962 Tischtennis wird Berliner Meister. Die Hockeymänner steigen in die Oberliga auf und die Junioren werden Berliner Bestmannschaft in der Halle.

1963 gelingt Fußball der Aufstieg in die Berliner Vertragsliga und auf dem Halleyplatz im Freiheitsweg spielt nun erstmalig nach 34 Jahren wieder eine Fußballmannschaft in der höchsten Berliner Spielklasse. Dank Günter Hampel wird nun die erste Leichtathletikmeisterschaft des Vereins seit Kriegsende durchgeführt. Handball spielt das erste internationale Turnier. Die Turner erhalten auch den Wanderpreis für vorbildliche Jugendarbeit.

1964 findet unter der Schirmherrschaft des Reinickendorfer Bürgermeisters die vierte Begegnung mit der Stadt Soest statt. Ein Schauturnen wird aufgeführt.

1965 sind wir mit 1748 Mitgliedern der größte Verein des Berliner Nordens.

1966 Am 28. Januar feiern wir Füchse das 75 jährige Bestehen im Ernst-Reuter-Saal des Rathauses Reinickendorf. Zum Stiftungsfest im Ballsaal des Hotel Hilton kommen 900 Festgäste zu einer rauschenden Ballnacht. Handball wird erstes Berliner Mitglied in der neuen Hallenhandball- Bundesliga. Kurt- Schumacher, unser Schatzmeister seit 1946, stirbt im Alter von nur 53 Jahren.

1967 Die Handballjugend erhält den Bestenpreis des Senats zum 11. Mal. Die Turner verzeichnen in diesem Jahr einen Mitgliederzuwachs von 22%

1968 Jutta Stöck läuft bei den Olympischen Spielen in Mexiko Deutschen Rekord und ereicht das Finale über 200m. Handball bekommt zum 12. Mal den Jugendbestenpreis. Das Ereignis des Jahres ist das Deutsche Turnfest in Berlin.

1969 Die Turnmädchen werden Vize bei den Landesligawettkämpfen. Handball holt zum 13. Mal den Bestenpreis. Die Tischtennissenioren werden Berliner Meister.

1970 Unser Boxer Bernd August wird Deutscher Meister im Junioren-Schwergewicht und wird zum Olympia-Sichtungslehrgang nach Hennef eingeladen. Unsere Handballer müssen nach 5 jähriger Zugehörigkeit die Hallen- Bundesliga verlassen.
Tischtennis feiert sein 25 jähriges Jubiläum. Die Leichtathleten stehen in der Bestenliste des BLV.

1971 Hockey feiert sein 40 jähriges Bestehen. Die Tischtennis-Senioren werden wieder Berliner Meister.

1972 Im Frühjahr beginnen wir mit dem eigenhändigen Bau unseres Vereinsheims. Am 25.November feiern wir Richtfest. Zum ersten Mal werden die Hockeymädchen A- und Knaben A Berliner Meister. Der Jugendbestenpreis geht zum 16. Mal in Folge an die Handballer. Die Handballer steigen aus Kostengründen aus der Liga aus. Der Handballer Diethard Finkelmann nimmt mit der Deutschen Nationalmannschaft an den Olympischen Spielen in München teil.

1973 Am 26. und 27. April wird die Gastronomie in unserem Vereinsheim eingeweiht. Die Füchse haben die Schallgrenze von 2500 Mitgliedern überschritten. Die Hockeydamen steigen in die Oberliga auf. Die Handballer geben nach Gewinn der Berliner Meisterschaft ein einjähriges Gastspiel in der Bundesliga Nord. Die Turner veranstalten wieder einmal eine Leichtathletik-Meisterschaft für unseren Verein. Die Boxabteilung(25 Jahre) gründet mit dem “Post SV, Astoria, BTSV 50 und VSB die „ Kampfgemeinschaft Nordwest“.

1974 Am 21. April ist unser Vereinsheim endgültig fertig. Die Handballer holen ihren 15. Meistertitel und steigen in die Bundesliga Süd auf. Das 6. Weltturnfest Gymnastrada findest vom 1.- 5.7. in Berlin statt. 45.000 nehmen an der Eröffnungsfeier teil. Der Berliner Turnerbund wird 25 Jahre, der DTTB 50 Jahre

1976 Die Volleyball- und die Basketballabteilung werden gegründet. Die Hockeyabteilung feiert ihr wird 25 jähriges Jubiläum beim Sommerfest in Schulzendorf. Unser Boxer Uwe Roegels wird Norddeutscher Jugendmeister. Die Tischtennis-Herren werden zum 5. Male Berliner Meister und steigen in die Oberliga-Nord auf, eine überregionale Spielklasse. Unser Ehrenmitglied Günter Hein wird das Bundesverdienstkreuz am Band verliehen. Die Handball-Männer erringen ihren 16. Meistertitel auf dem Großfeld. Die 1.Männer der Hallenhandballbundesliga steigt ab, die 2. Mannschaft steigt auf. Die Handball-Damen werden Berliner Meister und steigen in die Bundesliga auf.

1977 Wir haben 2598 Mitglieder. Beide Bundesliga Handballmannschaften steigen ab. Die weibliche A Jugend der Handballer holen zum 2.Mal die Deutsche Meisterschaft in den Fuchsbau. Der Boxer Roegels verteidigt seinen Tite als Norddeutscher-Schülermeister. Die männlichen B-Jugend Volleyballer werden Berliner Meister. Die Tischtennis-Herren werden in der Oberliga Nord beste Berliner Mannschaft, werden aber vom Verband um die ihr zustehende Teilnahme am Europäischen Messe-Cup betrogen.

1978 Unser Verein hat jetzt 2643 Mitglieder. Die Fußballer feiern den Jahreswechsel mit einer großen Delegation in Südost-Asien. Thomas Leugner wird Berliner Meister bei den Boxern und die Tischtennis-Damen schaffen den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Ab September gibt es eine Bowling-Abteilung.

1979 Die Volleyballer steigen in die Landesliga auf. Die Fußballer machen ihre 2. Traumreise mit dem Ziel Amerika. Sie erreichen das Pokal-Finale, unterliegen allerdings dem BFC Preußen mit 3:5 n.V. 150 Jugendliche der Füchse reisen nach Wangerooge. 2070,- DM erzielt eine Wohltätigkeitsveranstaltung für einen guten Zweck.

1980 Unserem 1. Vorsitzenden Joachim Höber wird im Vereinsheim von Herrn Bezirksbürgermeister Griegers im Auftrag des Herrn Bundespräsidenten die Bundesverdienstmedaille zum Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Boxer holen den “Goldenen Handschuh“, die Bowler steigen in die 2. Bundesliga auf, die Handballdamen schaffen den Wiederaufstieg in die höchste Deutsche Spielklasse. Der 16 jährige Thomas Leugner wird erst Norddeutscher- dann Deutscher Meister im Boxen, Uwe Roegels holt sich die Norddeutsche Meisterschaft. Die Basketballer steigen nach gewonnenem Rechtsstreit mit dem Verband in die Bezirksliga auf. Die Leichtathleten starten zum ersten Mal den Staffellauf „ Rund um den Schäfersee“.
Die Fußballer starten die 3. Weltreise, Ziel diesmal Fernost. Sponsor Bedzko verstärkt die Handball- Männer mit 3 Stars: Pedrag Timko( vielfacher jugoslawischer Nationalspieler), Walter Don und Roberto Pries(beide Deutsche Nationalspieler) sollen für den erneuten Bundesliga-Aufstieg sorgen.

1981 Alle Abteilungen melden Erfolge: Die weibliche Handballjugend gewinnen ihren 8. Berliner Titel in Folge und dazu ihre 3. Deutsche Meisterschaft!! Die Damen erreichen als Neuling Platz 5 in der Bundesliga, die Herren den ersehnten Wiederaufstieg in Deutschlands höchste Spielklasse. Beide Reservemannschaften steigen in die Regionalliga, also Berlins höchste Klasse auf. Die Hockeyherren holen sich den „Heimsieg“ beim 12. Internationalen Turnier. Die Volleyballer werden Berliner Meister. Die Bowling-Herren steigen in die 1. Bundesliga auf. Dieter Scheidereiter wird Berliner Meister. Die Fußballer erreichen das Pokalfinale. Die Boxer Uwe Roegels und Frank Mrozinski werden beide Norddeutscher Meister und Deutscher Vize-Meister.

1982 Die D-Jugend Fußballspieler (10-12 Jahre) werden im Rahmen einer Reise nach Münster, dort vom Oberbürgermeister der Stadt empfangen und dürfen sich in das „ Goldene Buch der Stadt Münster“ eintragen. Die Fußball Herren machen ihre 4.Weltreisemit dem Ziel Mittelamerika und Karibik. Ungeschlagen steigt die Hockeymannschaft in die Oberliga auf. Beim 13. Internationalen Turnier gibt es wieder einen Heimsieg, sodass der Wanderpreis nun endgültig in unseren Besitz über- geht. Der Boxer Frank Mrozinski wird diesmal Deutscher Meister. Die Volleyballer wiederholen ihre Berliner Meisterschaft und schaffen auch den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Die Volleyballer machen ihe erste Auslandreise nach Belgien. Sechs Turn-Füchse sind mit bemerkenswerten Zeiten beim Berlin-Marathon dabei Handballrekord: Drei Mannschaften spielen in der Bundesliga, Damen und Herren in der 1. Bundesliga und die 2. Männer in der 2. Bundesliga. Die Männer erreichen auf Anhieb Platz 3 der Bundesliga und damit die Teilnahme am IHF-Pokal.

1983 Handball-Euphorie in der Stadt: Das Jahr steht im Zeichen des IHF-Pokals. 23:20 Sieg gegen die Balonmano Granollers in Barcelona. Dann folgt im deutsch-deutschen Duell gegen Empor Rostock, Spitzenmannschaft der DDR, ein 18:16 Sieg der Füchse. Im Rückspiel ist die Deutschlandhalle ausverkauft, das Fernsehen live dabei. Unvergessen bleibt die Glanzparade von Klaus Wöller, mit der er Sekunden vor Schluss das 12::14 rettete. Diese Niederlage wurde wie ein Sieg gefeiert, denn im Gesamtergebnis waren die Füchse wegen der höheren Anzahl der Auswärtstreffer die Glücklicheren und zogen in das Halbfinale ein. Im Halbfinale waren wieder 7000 Zuschauer in der Deutschlandhalle. Der Gegener war die sowjetische Spitzenmannschaft aus Saporoshje. Unsere Mannschaft verliert 15:19 und im Rückspiel 15:19 Frank Mrozinski verteidigt seinen Deutschen Titel, die Volleyballer steigen in die 2. Bundesliga auf. Unser Leichtathlet Martin Zern übersprang 1,86m und er wurde damit Berliner Jugendmeister im Hochsprung. 16 Langläufer starten mit Erfolg bei 25 km de Berlin. Das Deutsche Turnfest findet dieses Jahr in Frankfurt statt. Unter den 600 Berlinern sind auch 2 Turn-Füchsinnen und eine Kampfrichterin der Füchse.

1984 Wir haben 2925 Mitglieder. Boxer Frank Mrozinski verteidigt wieder seine Titel: Norddeutscher und Deutscher Meistern und nimmt bei den Europameisterschaften in Tampere teil. Martin Platzer wird Berliner Meister der Senioren im Halbmittelgewicht. Die Handballer erreichen das Deutsche Pokalfinale, besiegen in Berlin den TV Großwallstadt mit 20:17, verlieren aber das Rückspiel. Im Rahmen des deutsch-deutschen Sportkaders findet eine Begegnung in Frankfurt/Oder statt. Trotz aufmerksamer Betreuung durch die Gastgeber und interessanten Beiprogramms gibt es bei uns eine leichte Enttäuschung, da die Kontaktmöglichkeiten zu den ostdeutschen Sportlern gering gehalten werden. Unsere Stars Walter Don und Noka Serdarusic beenden ihre aktive Laufbahn. Zum Abschiedsspiel finden sich internationale Größen des letzten Jahrzehnts ein und geben eine glanzvolle Vorstellung. Mit einer kehrt Torwart Klaus Wöller von den Silbermedaille Olympischen Spielen in Los Angeles zurück. 46 Staffeln nehmen an dem von uns ausgerichteten Lauf „ Rund um den Schäfersee“ teil. 20 Läuferinnen und Läufer der Füchse nehmen am Lauf 25 km de Berlin teil. 24 von ihnen ( 4 Frauen) wagen sich bis zum Berlin-Marathon.
3 Füchse(eine Frau) nehmen auch am New York Marathon teil und platzieren sich hervorragend. Die Fußballer erreichen Platz 3 der Amateur- Oberliga. Die Basketball-Herren steigen in die Landesliga auf.

1985 Am 15. Februar bekommt Joachim Höber, unsere 1. Vorsitzender, das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Thorsten Baur wird Berliner-, Norddeutscher- und Deutscher Meister im Jugend-Federgewicht. Und den Tischtennis-Damen gelingt der ersehnte Aufstieg in die 1. Bundesliga. Drei Meistertitel für die Fußballer: Senioren, A- Jugend und Jungliga. Die 5. Weltreise der Fußballer geht nach: Kanada, Australien, Fidschi und Hawaii. Die Volleyball-Abteilung sagt „ Danke“ an verdiente Mitarbeiter und langjährige Mitglieder und startet eine fünftägige Parisreise. Drei weitere Leistungsträger der Handballer verlassen die Füchse: Klaus Wöller, Charly Schulz und Gary Vukoje. Regina Schulz wird Berliner Meisterin im Marathonlauf mit einer Siegerzeit von hervorragenden 2 Stunden 50 Minuten.

1986 Am 7. April übernimmt Jürgen Schulz die Präsidentschaft der Reinickendorfer Füchse. Die A-Jugend der Volleyballer reist nach Israel.. Die Bowler holen den Deutschen Meistertitel.: Rainer Stegen wird Deutscher Jugendmeister. Harri Pahl stellt eine Vereinsrekord besonderer Art auf. Er erzielt beim 100-km Lauf in Hanau-Rodenbach eine Zeit von 9 Stunden 55 Minuten. Mit dem Rücktritt von Günter Herting nach 19 Jahren Abteilungsvorsitz endet auch die Erfolgsserie der Boxer. Die Handballer steigen aus der Bundesliga ab und auch der Sponsor zieht sich zurück.. Die Mannschaft fällt auseinander. Dies ist auch finanziell ein hartes Jahr für die Füchse.

1987 Das Sportereignis des Jahres ist das Deutsche Turnfest in Berlin mit 120 000 Gästen. Ehrenmitglied Günter Hein legt nach 33 Jahren Tätigkeit beim Berliner Turnerbund sein Amt nieder und erhält das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und die „Goldene Plakette des Sports“. Fuchs Klaus Drescher belegt unter 10 000 Teilnehmern des Honolulu-Marathons eine beachtlichen 999. Rang und bei den israelischen Marathon-Meisterschaften wird Joachim Rausch 245. Am 25.4.87 macht Marianne Pahl es ihrem Ehemann nach und erreicht das Ziel des 100-km –Lauf in Hanach-Rodenbach nach 11 Stunden 30 Minuten. Die Füchse organisieren das 10. Internationale Herbstturnier der Handball-Jugend. 80 Mannschaften mit 10000 Aktiven nehmen teil. Eine hervorragende Organisation macht es möglich. Den Bowlern gelingt der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Am 9.2.87 wird die Tennis-Abteilung gegründet.

1988 Die Fußball-Füchse gehen zum 7.Mal auf Weltreise. Ziele sind: Südamerika, Brasilien, Argentinien, Paraguay, Peru, Chile, Bolivien und die Antilleninsel Aruba. Der Handballfuchs Torsten Goerigk konnte sich für das Olympische Jugendlager in Seoul qualifizieren und erlebt Olympia hautnah. Klaus Drescher startet als Mitglied der Deutschen Senioren-Nationalmannschaft im Crosslauf der WM in Melbourne/Australien und kehrt mit einer Bronzemedaille zurück. Die Bowling-Damen steigen nach Erringung der Berliner Meisterschaft in die 2. Bundesliga auf. Margot Simon wird zum 4. Mal Berliner Einzelmeisterin im Bowling.

1989 Fußball setzt Akzente: Die 1. Mannschaft wird Berliner Meister nachdem sie eine noch nie da gewesene Berliner Serie hinlegt. Nach 34:0 Punkten bei 55:9 Toren wird erst im 18. Spiel der Serie der erste Punkt abgegeben. Und dies ausgerechnet an den Tabellenletzten SCC. Die Abteilung erringt 4 Berliner Meistertitel und 2 Deutsche Meistertitel. Mit 14 Punkten Vorsprung holen sich die Bowling-Herren den Deutschen Titel. Die Bowling-Damen verpassen um 4 Punkte den Aufstieg in die höchste Bowlingklasse. Die weibliche B-Jugend der Handballer werden Deutscher Meister. Die Tischtennisjugend wird Norddeutscher Meister, die Mädchen werden Vize. Die Tischtennis-Damen verpassen den Deutschen Meistertitel um ein einziges Pünktchen.und nehmen am Europa-Pokal dem ETTU-Pokal teil. Mirko Pawlowski wird Mannschafts-Europameister Der 78 jährige Fuchs Reinhold Dewitz erreicht zum 40. male in ununterbrochener Reihenfolge das Goldene Sportabzeichen. Im Alter von 82 Jahren stirbt Ehrenmitglied Willi Moser. Am 9.11. öffnet sich die Berliner Mauer, sodass die sportlichen Ereignisse für Wochen in den Hintergrund treten. Danach lief der Sportbetrieb Ost-West auf vollen Touren. Die Füchse schlossen einen Freundschaftsvertrag mit dem Nachbarverein BSG Bergmann-Borsig.

1990 Das Turnfest findet in Dortmund/Bochum statt. 20 Füchse laufen den Berlin-Marathon. Der schnellste Fuchs war Bernd Sieber mit einer Zeit von 3:01. Die Fußballer verteidigten ihren Berliner Meistertitel. Auch die Alt-Liga und die Jung-Liga wurden Berliner Meister. Die 2 Senioren wurden Pokalsieger. Die Handball-Männer wurden ebenfalls Berliner Meister und Pokalsieger und schaffen den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der Sponsor der Tischtennis-Damen steigt aus, sodass eine völlig neue Mannschaft zusammengestellt werden musste, die es schwer hatte die 1. Bundesliga zu halten. Die Tischtennis-Jugend ist sehr erfolgreich. Angela Kurzke und Andy Römhild wurden jeweils dreifache Meister, und die Schülermannschaft der Tischtennis-Füchse wurden zu dritten Mal in Folge Norddeutscher Meister. Aushängeschild der Handballer ist die weibliche A-Jugend, die wieder Berliner Meister, Pokalsieger und Deutscher Vizemeister werden konnte. Die Handballjugend war so erfolgreich, dass ihr von der Dresdner Bank das „ Grüne Band für vorbildliche Talentförderung“, verbunden mit einem ansehnlichen Geldbetrag, verliehen wurde. Langläufer Klaus Friedrich wurde zum dritten Male Cross-Meister. Die Tennis-Füchse eröffneten, zusammen mit Bezirksbürgermeister Dzembritzki, feierlich am 30.6.90 ihre Tennisplätze auf dem Freiheitsweg Die Volleyballjugend machte eine weite Reise nach Jerusalem. Die Handballjugend erwies sich als guter Gastgeber des Handball-Jugendturniers, an dem mehr als 1000 Jugendliche aus ganz Deutschland teilnahmen.

Wird fortgesetzt!

Freunde:
Lichtenberg 47

Spielort:
Freiheitsweg 20-26
13407 Berlin
Tel.: 030/4951018

Eintrittspreise
Normal: 8,- Euro
Ermäßigt: 4,- Euro
- gültig ab 1. August 2008 -

Geschichte des Stadions:
Bekannt wurde der Sportplatz ab 1963, als die Füchse in der Regionalliga spielten. 1973 gab es dann wieder Regionalliga-Fußball, als der BFC Meteor dort spielte. In den Jahren 94-98 kamen dann noch einmal Mannschaften wie Dynamo Dresden und der VfB Leipzig an den Freiheitsweg.

Aktuell stehen die ersten Arbeiten zum umgangreichen Ausbau der Anlage am Freiheitsweg vor dem Start, der noch in 2009 erfolgen wird.

Eine kleine Tribüne, die eigene Vereinsgastronomie mit Geschäftsstelle, ein Trainingsplatz mit Flutlicht, diverse weitere Sportflächen (Beach-Volleyball, Tennis etc.) und eine große Sporthalle sind nach und nach vorgesehen.

Anfahrt mit dem Auto:
Mit der A 105 bis Kurt-Schuhmacher Damm, dann über Ollenhauerstraße, Humboldtstraße, Lindauer Allee, Roedernallee, Alt-Reinickendorf und Stegeweg zum Freiheitsweg.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn bis Friedrichstraße, mit der S-Bahn weiter nach Alt-Reinickendorf. Von dort aus links noch fünf Minuten laufen.

Oder mit der U-Bahn (Fahrtrichtung Wittenau) bis zur Station Paracelsusbad (in Fahrtrichtung Wittenau hinten aussteigen - im Ausgang links halten und durch den kleinen Park Richtung Stegeweg) > 5 Minuten zum Stadion.

Stadionprogramm:
Zu jedem Heimspiel der ersten Herren erscheint das Stadionmagazin "HEIMSIEG" (€ 0,50)
Essen & Trinken:
Bratwurst, Steaks, Homemade-Hamburger, Sweet-Snacks, alkoholfreie Getränke, Bier, Kaffee, Tee, Glühwein
Saison Liga Platz Tore Punkte
 
1990/91 Oberliga Berlin 5 48:36 33:27
1991/92 Oberliga Nordost Nord 10 46:47 35:33
1992/93 Oberliga Nordost Nord 12 41:59 26:38
1993/94 Oberliga Nordost Nord 3 50:26 40:16
1994/95 Regionalliga Nordost 6 53:41 40:28
1995/96 Regionalliga Nordost 9 36:33 43
1996/97 Regionalliga Nordost 14 32:42 32
1997/98 Regionalliga Nordost 16 27:64 31
1998/99 Oberliga Nordost Nord 7 43:40 41
1999/00 Oberliga Nordost Nord 2 44:22 59
2000/01 Oberliga Nordost Nord 7 52:43 61
2001/02 Oberliga Nordost Nord 8 41:44 39
2002/03 Oberliga Nordost Nord 11 60:56 46
2003/04 Oberliga Nordost Nord 9 56:59 43
2004/05 Oberliga Nordost Nord 15 19:59 24
2005/06 Verbandsliga Berlin 4 60:41 58
2006/07 Verbandsliga Berlin 3 74:41 67
2007/08 Verbandsliga Berlin 1 92:33 76
2008/09 Oberliga Nordost Nord 6 44:40 44
2009/10 Oberliga Nordost Nord 13 26:46 32
2010/11 Oberliga Nordost Nord 15 25:63 21

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