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FC Anker Wismar

FC Anker Wismar

Liga: Oberliga Nordost Nord | Fußballkreis: Schwerin-Nordwestmecklenburg

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Informationen

Gründungsdatum:
11.06.1997

Vorherige Vereine:
ZSG Anker Wismar, BSG Motor Wismar, SV Schiffahrt/Hafen Wismar, TSG Wismar

Vereinsfarben:
Weiß-Rot

Mitglieder:
382 (Stand: Juli 2006)
Adresse:
FC Anker Wismar
Bürgermeister-Haupt-Straße 48
23966 Wismar
Telefon: 03841-707172
Fax: 03841-758907
Webseiten:
www.fc-anker-wismar.de
www.fc-anker.de

Fanseiten:
www.andi-knothe.com
www.ralman.de/

Die Chefs
Präsident/Vorsitzender: Reinhart Kny
Stellvertreter: Thomas Cröplin, Michael Berkhahn, Stefan Säuberlich
Schatzmeister: Manfred Krebs
Vorstand: Heinz Baade, Dr. Karsten Simoneit, Stephan Roolf, Dieter Zimmermann, Nils Steinhagen, Bernd Kryczanowsky
Aufsichtsrat: Prof. Dr. Bernd Romeike (Vorsitzender), Hans-Joachim Fietz, Hans J. Sturbeck, Prof. Dr. Rolf Eggert, Andreas Grzesko, Gerhard Raabe, Uwe Fink, Detlef Algie, Uwe Bauer
Abteilungsleiter: Bereich Kinder und Jugend: Dieter Zimmermann, Bereich Männer und Frauen: Heinz Baade
Fanbetreuer: Stephan Roolf
Pressesprecher: Thomas Cröplin
Stadionsprecher: Andreas Knothe

Größte Erfolge:
Landesmeister Mecklenburg-Vorpommern und damit Aufstieg in die Amateur-Oberliga 1999/2000 und 2003/04.
Geschichte des Vereins:
Auch in Wismar wurde um 1900 mit dem Fußballspielen begonnen und das wie in den anderen Mecklenburger Städten zuerst mit mäßigen Erfolg. Vereine wie der FC Elite Wismar und SC 05 Wismar kickten in der A-Klasse Mecklenburg mit, ohne jedoch große Erfolge zu erringen. Ebenso ging es Germania Wismar, die ab 1921 auf dem neuen Sportplatz an der Goethestraße (heutiger Jahnsportplatz) kickten. Bei dem Platz handelt es sich um ein reines Fußballstadion, das zur damaligen Zeit über 10.000 Zuschauern Platz bot. Mittlerweile holt sich die Natur die Ränge zurück und es wird auch um das Spielfeld herum immer grüner, aber 5.000 Menschen dürften auch heute noch reinpassen. Während des Krieges spielte dort der TSV Wismar und in der Saison 1942/43 und 1943/44 in der Gauliga Mecklenburg sogar erstklassig.

Nach dem Krieg kam es zur Neugründung der Vereine und daraus gingen 1945 die SG Wismar-Nord und die SG Sport-Frei Wismar hervor und es begann ein fünfzehnjähriges Fusions- und Umbenennungschaos an dem auch die BSG Schiffsreparaturwerft Wismar und die 1949 gegründete BSG Einheit Wismar beteiligt waren und aus dem am Ende (3. Februar 1961) die TSG Wismar hervorgehen sollte. Doch bis es dazu kam, stand erstmal Oberliga-Fußball auf dem Programm. Bereits in den ersten Jahren nach dem Krieg stellte sich die SG Wismar-Süd (Nachfolger der SG Sport-Frei Wismar und späteren SG Blau-Weiß Wismar) als stärkstes Team der Stadt heraus. Besonders die Spiele der SG Wismar-Süd gegen die SG Schwerin zogen dabei die Massen auf den Jahnsportplatz. Am 30. Mai 1948 kamen zum entscheidenden Spiel gegen die Schweriner um die Landesmeisterschaft Mecklenburg 13.500 Zuschauer und diese mussten in einem dramatischen Spiel eine knappe 2:3-Niederlage miterleben. In der folgenden Saison sollte dies aber besser laufen und diesmal fiel die Entscheidung in Schwerin auf der legendären Paulshöhe. Die Landeszeitung vom 12. April 1949 schrieb dazu: "Die Würfel sind gefallen, Mecklenburg hat einen neuen Fußballmeister. In einem von beiden Mannschaften mit äußerster Energie bestrittenen Treffen behielt Wismar-Süd mit dem knappsten aller Ergebnisse, 1:0, verdient die Oberhand und errang damit erstmalig den Titel des Landesmeisters. … 12.000 Zuschauer, darunter zahlreiche Wismarer und viele Sportfreunde aus dem Lande, gaben dem Wettkampf einen würdigen Rahmen. Erfreulicher Weise verlief das Treffen bei aller Härte, die nun einmal nicht zu vermeiden ist, in durchaus fairen Bahnen, so dass der Werbecharakter des Spiels in keiner Weise getrübt wurde. Nach dem Spiel fand im Haus der Kultur die Siegesfeier statt, bei der der Schweriner Oberbürgermeister Seitz, der schon vor dem Spiel die Mannschaften und Spielbesucher begrüßt hatte, der siegreichen Wismarer Mannschaft den im Jahr 1948 gestifteten Silberpokal überreichte, der nach zweimaligen Gewinn in der Reihe oder dreimaliger Erringung außer der Reihe in endgültigen Besitz übergeht, und ihr weitere Erfolge in den bevorstehenden größeren Kämpfen wünschte."

Damit war der Weg frei in die neugeschaffene Oberliga, doch unter neuem Namen. Die SG Wismar-Süd, die BSG Schiffreparatur Wismar und "Deruta" schlossen sich 1949 zur Zentralsportgemeinschaft (ZSG) Anker Wismar zusammen. Zu Beginn der Oberligasaison fanden sich die Wismarer jedoch schnell im Tabellenkeller wieder und die 6.462 Zuschauer (Rekord 9.000 gegen die SG Vorwärts Schwerin) die im Schnitt zu den Spielen kamen, bekamen auf heimischen Boden nur vier Siege zu sehen. Am Ende stand die ZSG Anker punktgleich mit der ZSG Altenburg auf dem 13. Platz und so entschied ein Relegationsspiel über den Verbleib in der höchsten Spielklasse. Dieses wurde jedoch in Magdeburg mit 3:2 verloren und so ging es wieder in die Liga (zweithöchste Spielklasse) runter. Übrigens hatte die BSG Schiffsreparatur bei der Fusion ein neugebautes Stadion an der Bürgermeister-Haupt-Straße mit eingebracht. Der Bau wurde Ende 1948 begonnen und am 30. April 1950 mit dem Spiel gegen den Eimsbüttler TV eingeweiht. Die offizielle Eröffnung gab es aber erst zwei Jahre später mit einem großem Sporttag am Wochenende 20./21. September 1952. Bei diesem wurde die neue Arena nach dem Wismarer Widerstandskämpfer Kurt Bürger benannt. Das Stadion verfügte über eine Laufbahn und 15.000 Sitzplätze, von denen 500 überdacht waren. Dort wurden die Heimspiel der neuen ZSG ausgetragen und das auch sehr erfolgreich, denn nur ein Jahr später sollte der Wiederaufstieg in die Oberliga gelingen. Die zweite Oberligasaison brachte dann auch wieder einen neuen Namen für den Verein mit sich, diesmal BSG Motor Wismar. Zudem durften die Spiele nicht im neuen Stadion ausgetragen werden und auch die Bemühungen den Jahnsportplatz herzurichten scheiterten, so dass der Kreissportausschuss entschied, dass die BSG Motor Wismar in Rostock zu spielen hat. Das war natürlich ein Schlag ins Gesicht für die Anhänger in Wismar und das Jahr in Rostock sollte auch nicht so erfolgreich laufen. Zwar holte Motor in 36 Spielen 24:48 Punkte, aber dies reichte nur zu Rang 17 und dem neuerlichen Abstieg.

Motor entwickelte sich nach dem Abstieg zum ewigen DDR-Liga-Teilnehmer und am 3. Februar 1961 kam es dann zur großen Fusion. Aus der BSG Motor Wismar und der BSG Aufbau Wismar (zuvor SG Wismar-Nord) wurde die TSG Wismar. Die BSG Einheit Wismar (zuvor SG Vorwärts Wismar) wurde ebenfalls mit eingegliedert und bildete die zweite Mannschaft der TSG, die in der Bezirksliga Rostock spielte. Die neu gebildete TSG spielte bis zur Saison 1983/84 in der Liga, bis bei der Reduzierung der Ligen von fünf auf zwei Staffeln der Abstieg in die Bezirksliga Rostock folgen sollte.

Es folgten in den Neunzigern einige Jahre in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern und 1996/97 der Absturz in die Landesliga. Am 31. Januar 2003 trat die Fußballabteilung de TSG dem am 12. Juni 1997 gegründeten FC Anker Wismar bei. Dieser ist seit 1997 als Nachfolger von Schifffahrt/Hafen Wismar die neue Nummer Eins in der Stadt. So übernahm der neue Verein den Startplatz in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern und 1998 die Nachwuchsmannschaften des SV Schifffahrt/Hafen. 2000 und 2004 konnte jeweils der Landesmeistertitel errungen werden, was den Aufstieg in die Oberliga Nordost Nord nach sich zog. In die Saison 2005/06 war man mit der Vision " FC Anker 2010" gegangen. Mit dem ehemaligen Nationaltrainer Enver Alisic wurde die Regionalliga anvisiert. Zudem sollten die Mitglieder- und Sponsorenzahlen deutlich gesteigert werden. Die Rechnung ging aber nicht auf, zahlreiche Spieler kamen und gingen, die Saison wurde zu einem Debakel. So muss der FC Anker vorerst in der Verbandsliga wieder kleinere Brötchen backen.

Spielort:
Kurt-Bürger-Stadion
Bürgermeister-Haupt-Straße 48
23966 Wismar

Eintrittspreise
Tribüne: 4,- Euro
Stadion: 4,- Euro
Stadion Ermäßigt: 3,- Euro
Kinder bis 8 Jahre haben freien Eintritt.

Geschichte des Stadions:
Im November 1949 begann der VEB (Z) Projektierung Schwerin mit dem Architekten Krüger mit der Planung. 1950 begannen die in drei Abschnitte aufgeteilten Arbeiten, von Sportlern kräftig unterstützt. So entschieden die Fußballer der BSG Schiffsreparaturwerft an zwei Tagen pro Woche nach Feierabend für je zweieinhalb Stunden beim Bau des "Werksportstadions" mitzuhelfen. Auch andere packten ehrenamtlich mit an.

Trotz einiger Probleme bei der Beschaffung von Großbaugeräten und wegen des schlechten Untergrundes wurde am 30. April 1950 der erste Abschnitt mit einem Fußballspiel der ZSG Anker Wismar (seit 1951 "Motor") gegen den ETV Eimsbüttel (Hamburg) eingeweiht. Zweieinhalb Jahre später war das nach dem verstorbenen Ministerpräsidenten von Mecklenburg, Kurt Bürger (1894-1951), benannte Stadion fertig. Zur offiziellen Einweihungsfeier am 21. September 1952 waren etwa 16.000 Zuschauer anwesend. Später wurden dann Teile der Tribünen wegen Baufälligkeit abgebaut. Offiziell (nach NOFV-Richtlinien) hat das Stadion heute etwa 4000 Sitz- und 2500 Stehplätze. Erst kürzlich wurde der Bereich der Vortribüne grundlegend saniert und zu Beginn der Saison 2006/07 erfolgte außerdem eine umfassende Sanierung des Haupttribünendachs.

Anfahrt mit dem Auto:
aus Richtung Lübeck über B105
Erste Abfahrt Richtung Wismar nehmen. Dann immer gerade aus bis Kreuzung am Köppernitztal (Obi auf linker Seite). Rechts abbiegen in Bürgermeister-Haupt-Straße. Geradeaus fahren bis zur großen Sporthalle (rechte Seite, gegenüber vom Wonnemar). Am besten auf dem Parkplatz der Sporthalle parken und Fußgängerbrücke über die Straße nehmen. Stadion liegt gleich rechts neben Wonnemar. Kunstrasen noch ca. 300 Meter Fußstrecke weiter.

aus Richtung Schwerin über B106
Kreisverkehr zweite Ausfahrt (Richtung Zentrum, Wonnemar). Dann immer geradeaus bis zur Kreuzung mit Bgm-Haupt-Straße links abbiegen (Beschilderung zum Wonnemar folgen). Geradeaus fahren - auf der rechten Seite liegt zunächst der Kunstrasenplatz und Nebenplätze, etwas weiter das Kurt-Bürger-Stadion. Am besten gegenüber auf dem Parkplatz der Sporthalle parken und die Fußgängerbrücke über die Straße nehmen.

aus Richtung Rostock oder Lübeck über A20
A 20 bis Abfahrt Wismar-Mitte. Dann Kreuzung links Richtung Wismar. Kreisverkehr zweite Ausfahrt (Richtung Zentrum, Wonnemar). Dann immer geradeaus bis zur Kreuzung mit Bgm-Haupt-Straße links abbiegen (Beschilderung zum Wonnemar folgen). Geradeaus fahren - auf der rechten Seite liegen zunächst der Kunstrasenplatz und einige Nebenplätze - etwas weiter das Kurt-Bürger-Stadion. Am besten gegenüber auf dem Parkplatz der Sporthalle parken und die Fußgängerbrücke über die Straße nehmen.


Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Vom Bahnhof aus ist das Stadion mit einem zwanzigminütigen Fußmarsch durch die Innenstadt zu erreichen.

Stadionprogramm:
Zweimonatlich: Vereinsmagazin "WEISSROT" - A4, 52-seitig, farbig, Preis 2,50 Euro; Zum Heimspiel: Stadionblatt "FCAktuell" - A5, 4-seitig, schwarz-weiß, Preis: 0,10 Euro
Essen & Trinken:
Cola, Fanta, Sprite, Bier, Glühwein, Mineralwasser
Bratwurst und Bockwurst (Imbisswagen im Stadion)
sonstige Speisen (Gaststätte "Lübsche Thorweide" direkt am Stadion).
Saison Liga Platz Tore Punkte
 
1990/91 Bezirksklasse Rostock, St. 4 4 63:30 34:18
1991/92 Bezirksliga West 2 92:33 46:14
1992/93 Bezirksliga West 3 71:36 41:19
1993/94 Bezirksliga West 2 69:26 48:12
1994/95 Bezirksliga West 1 59:21 28
1995/96 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 15 41:52 28
1996/97 Landesliga West 1 80:29 68
1997/98 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 6 55:35 52
1998/99 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 2 73:31 64
1999/00 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 1 80:23 67
2000/01 Oberliga Nordost Nord 16 37:72 33
2001/02 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 2 71:24 72
2002/03 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 3 51:29 59
2003/04 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 1 102:30 76
2004/05 Oberliga Nordost Nord 12 35:63 36
2005/06 Oberliga Nordost Nord 16 31:81 21
2006/07 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 5 59:35 50
2007/08 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 11 37:53 31
2008/09 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 3 70:34 56
2009/10 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 1 83:10 72
2010/11 Oberliga Nordost Nord 9 38:36 39