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FSV 07 Lauscha

FSV 07 Lauscha

Liga: Sonstige Thüringen | Fußballkreis: Sonneberg

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Informationen

Mitglieder:
250
Adresse:
FSV 07 Lauscha
Straße des Friedens 14A
98724 Lauscha

Webseiten:
www.fsv-07-lauscha.de

Die Chefs
Präsident/Vorsitzender: Karl-Heinz Scheler
Stellvertreter: Axel Dzwonkowski
Manager: Werner Zahn
Pressesprecher: Axel Friedrich
Stadionsprecher: Andreas Grabowski

Größte Erfolge:
1949 – Pokalsieger Thüringen Pokal (8:2 gg. Hanewacker
Nordhausen vor 3000 Zuschauern)
1949 – Aufstiegsspiel gg. Weimar vor 18000! Zuschauern
1950 – Pokalsieger (Pokal der DDR) gg. Vorwärts Wismar
1956 & 60 – Vizemeister 2. DDR-Liga
2007 - 100 Jahre Jubiläumsspiel gegen den FC Carl-Zeiss Jena


Geschichte des Vereins:
Erinnert man sich der 100 - jährigen Geschichte des Lauschaer Fußballs, nehmen die Sportler aus der Glasbläserstadt Lauscha einen gebührenden Platz ein. Die Insider werden sich auch gern an den legendären Lauschaer Tierberg erinnern, einer Hochburg des Fußballs eigentlich bis heute. Der jetzige FSV 07 Lauscha ist sich dieser großen Tradition bewusst. 1907 trafen sich im Monat Juli junge, fußballinteressierte Lauschaer in der damaligen Gaststätte "Sonne" und gründeten den 1.FC 07 Lauscha. Schwer war der Anfang aber es ging vorwärts. Erste Erfolge stellen sich nach dem Ersten Weltkrieg ein. 1919 wird die Sportstätte "Steiniger Hügel" geschaffen. Der 1.FC 07 wird in die 1. Klasse des Gaues Südthüringen eingereiht. 1922 erringt Lauscha die 1. Südthüringer Meisterschaft und steigt in die Thüringer Kreisliga auf. Das erste internationale Freundschaftsspiel wird gegen TV Innsbruck gewonnen. 1925 wird zum zweiten Mal die Südthüringer Gaumeisterschaft der 1. Klasse errungen und damit die Teilnahme an den Spielen um die mitteldeutsche Meisterschaft erreicht. Nach 1928 spielt der 1.FC 07 eine führende Rolle im Kreis Sonneberg.
1933 steigt er in die Gauliga Gau-Mitte, damals die höchste deutsche Spielklasse, auf. Bis 1938 spielt der 1.FC 07 in der Gauliga gegen Mannschaften wie Jena, Magdeburg, Dessau u.a.. 1935 und 1936 werden die Lauschaer Thüringer Meister. Spieler wie Werner Greiner-Sohn (Cohn) Elias Söllner, Magnus Müller-Buchbach und Franz Greiner-Lar sind herausragende Akteure und kicken in Thüringens Auswahl. Der zweite Weltkrieg bringt auch den Lauschaer Fußball zum Erliegen. Ein Neuanfang nach dem Krieg war unheimlich schwer. Die aus dem Krieg zurückgekehrten Sportler begannen ein neues Kapitel der Lauschaer Fußballgeschichte zu schreiben.Die älteren Sportfreunde wie Werner Greiner - Sohn, Oskar Büchner und Franz Fölsche stellten sich nochmals an die Seite der jüngeren wie Ernst Beck, Rudolf Schellhammer, Fredy Jäger, Heinz Leib, Werner Hähnlein und Adolf Knauer. Mit ihnen begann die bis heute erfolgreichste Zeit des Lauschaer Fußballsports. 1949 erfolgte die Bildung der Sportgemeinschaft Lauscha. Es begann der Aufstieg von der untersten Spielklasse (Kreisklasse) bis in die Landesklasse.
Lauscha gewann vor 3000 Zuschauern den Thüringen Pokal nach einem 8:2 Sieg gegen Hanewacker Nordhausen in Weimar. Danach wurden die Kicker vom Tierberg Meister der Landesklasse und stiegen in die DS-Liga auf, damals die höchste Spielklasse für Sportgemeinschaften. Das Aufstiegsspiel zur DDR-Oberliga wurde gegen Weimar nur äußerst knapp mit 0:1 vor 18000! Besuchern im Erfurter Georgie Dimitroff Stadion verloren. 1950 gewann Lauscha den Pokal der DDR für Sportgemeinschaften nach einem 1:0 Erfolg über Vorwärts Wismar in Erfurt. Im gleichen Jahr erfolgte die Gründung der BSG Chemie Lauscha. In den 50er Jahren wurde Chemie Lauscha zum Inbegriff erfolgreichen DDR-Liga-Fußballs, der Lauschaer Tierberg zu einer festen Größe für alle Fußballfreunde über die Grenzen Thüringens hinaus. 1951 bis 1953 spielte Lauscha eine sehr gute Rolle in der DS-Liga, damals die zweithöchste Spielklasse der DDR. Unter Trainer Gerhard Fischer wuchs das Niveau der Mannschaft, der Tierberg war für viele Teams eine uneinnehmbare Festung. 1954 wurde in der DDR-Liga Staffel I der 4. Platz erreicht. Auf dem Tierberg blieben die Lauschaer in 13 Spielen ungeschlagen (11 Siege, 2 Remis). Zuschauerzahlen von 5000 und mehr waren normal. Der ganze Landkreis Neuhaus/Rwg. und darüber hinaus nahm Anteil an den Erfolgen der Chemiker. Auch in der zweiten Hälfte der 50er Jahre konnte Chemie Lauscha die bemerkenswerten Erfolge fortsetzen. 1955 spielen die Glasbläser, wie sie genannt wurden, nach erneuten Staffeleinteilungen nun in der II. DDR Liga, Staffel Süd, wurden 1956 Vizemeister und ein Jahr später Vierter.
1959 übernahm Oskar Büchner das Traineramt. Auf Anhieb wurde Lauscha Meister der DDR-Liga, Staffel 5. Aber in den Aufstiegsspielen zur 1. DDR-Liga scheiterte die Mannschaft hinter dem ewigen Kontrahenten und Ortsnachbarn Motor Steinach, mit dem man sich in all den Jahren begeisternde Duelle lieferte.
Auch 1960 setzten die Glasbläser einen weiteren Glanzpunkt und wurden Vizemeister der II. DDR-Liga, Staffel 5.
1963 drang Lauscha noch einmal im FDGB-Pokal der DDR bis ins Achtelfinale vor. Es war der letzte große Erfolg für die Chemiker. Horst Schellhammer und Herbert Fölsche verließen Lauscha, schlossen sich Motor Steinach an und unter dem erfolgreichen Trainer und Ex-Lauschaer Heinz Leib erreichten sie mit dieser Mannschaft den viel beachteten Aufstieg in die DDR-Oberliga. In der 1999 in Südthüringen gewählten "Mannschaft des Jahrhunderts" standen also auch Lauschaer und hatten einen bedeutenden Anteil an den Erfolgen der Steinacher. Der Weg des Lauschaer Fußballs fand ab 1964 auf Bezirksebene seine Fortsetzung und die Chemiker spielten auch in der Bezirksliga Suhl eine beachtliche Rolle. 1977,1980 und 1989 wurde Lauscha als "vorbildliche Sektion des DFV der DDR" ausgezeichnet. Lohn vor allem für eine engagierte Arbeit im Nachwuchsbereich.
Mit der politischen Wende und der Wiedervereinigung Deutschlands wird 1990 der SV Lauscha e.V. gegründet. Der FSV 07 ist fest in diesem größten Verein Lauschas integriert und mit 190 Mitgliedern auch die größte Abteilung. 1997 wird der FSV 07 Lauscha vom Thüringer-Fußball-Verband am Rande des Nachwuchsländerspiels zwischen Deutschland und Frankreich in Gera für seine vorbildliche Nachwuchsarbeit geehrt.
Heute spielt der FSV 07 Lauscha I wieder in der Bezirksliga Südthüringen und hofft in der neuen Saison dort gut mitzumischen. Dieses ist man der großen Tradition des Lauschaer Fußballs, besonders zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2007, schuldig. Die Kicker vom Lauschaer Tierberg wollen also auch in Zukunft wieder ein gewichtiges Wort mitreden.

Spielort:
Tierberg-Sportplatz Lauscha

Eintrittspreise
1,50€ - 2,50€

Stadionprogramm:
Tierberg-Kurier
Essen & Trinken:
Orig. Thüringer Bratwurst, div. alkoholfreie Getränke & Biere, Kaffee & Kuchen

Saison Liga Platz Tore Punkte
 
2006/07 Kreisliga Sonneberg 1 118:27 77

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