Die-Fans.de

Stadien, Fans und Leidenschaft - Regionaler Fußball pur

Du bist hier:  Süden | Startseite » Vereine » SC Freiburg
Steigt ein Fahnenwald empor - Chemie und seine Fans - ein besonderes Kapitel Ostfußball
Das 640-Seiten-Werk Über die Fankultur eines der populärsten und am fanatischsten verehrten Fußballclubs der ehemaligen DDR.
SC Freiburg

SC Freiburg

Liga: 2. Bundesliga | Fußballkreis: Freiburg

Besucher dieses Vereinsprofils: 20366

Gästebuch  (0)


Informationen

Gründungsdatum:
30. Mai 1904

Vereinsfarben:
Weiß-Rot

Mitglieder:
2.500 (Stand: 23.08.2004)
Adresse:
Schwarzwaldstraße 193, 79117 Freiburg, Tel.: 0761/38 55 10, Fax: 0761/38 55 150
Webseiten:
www.scfreiburg.com

Fanseiten:
www.scf.foros.de

Die Chefs
Präsident/Vorsitzender: Achim Stocker
Stellvertreter: Fritz Keller
Manager: Andreas Bornemann, Assistenz: Sandra Domino
Pressesprecher: Martin Braun
Stadionsprecher: Thomas Michelis

Größte Erfolge:
Bundesliga: 9 Jahre Zugehörigkeit, 3. Platz 1995
DFB-Pokal: Viertelfinale 1994, 1997, 2000 und 2001
UEFA-Cup: 3. Runde 2002
Geschichte des Vereins:
Der SC Freiburg in der Bundesliga, das hat schon fast Tradition, denkt man. Aber die Freiburger spielten sich erst in den letzten Jahren zu einer festen Größe im Profigeschäft herauf. Vorher waren sie tief im badischen Provinzsumpf in der "Südbadischen 1. Amateurliga". Dort war man zwar immer vorn dabei, doch die Aufstiegsspiele gingen reihenweise gegen so namhafte Clubs wie den VfR Pforzheim, den TSF Esslingen oder FV Ebingen verloren. Erst mit dem Beginn der Amtszeit von Volker Finke 1991 änderte sich beim SC alles.

Aber bis dahin gingen fast 90 Jahre in der Geschichte des SC Freiburg vorbei, in diesem Jahr feiert der Sportclub sein 100-jähriges Bestehen. Zwei Freiburger Teams vereinten sich im Jahr 1904 zum SC Freiburg. Der neu gegründete Verein tummelte sich jedoch nur in Kreis- oder Bezirksliga. Bis zum Kriegsanfang kamen die Freiburger in keine höhere Klasse, geschweige denn ins Profigeschäft. Im Krieg wird der Spielbetrieb eingestellt. Die Geschichte des SC Freiburg verlief also knapp 40 Jahre ohne Höhepunkte und glich bis dato einer Biographie eines Provinzclubs, als einzige Highlights sind in der Freiburger Geschichte diverse Auslandsfahrten vermerkt, mehr nicht.

Nach der Hitlerzeit wurde man in einer neu gegründeten Zonenliga Süd eingeschrieben. In der acht Mannschaften umfassenden Staffel wurde man Siebter, daran kann man viel über den derzeitigen Leistungsstand ablesen. 1949 gelingt den Badenern dann der bis dahin größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Im Finale um den südbadischen Pokal unterliegt man jedoch knapp mit 1:2 gegen den VfL Konstanz.

Von 1950 bis 1978, also geschlagene 28 Jahre, spielt der SC in der neu gegründeten Südbadischen 1. Amateurliga. Nach diversen Anläufen klappte es dann aber 1978 mit dem Aufstieg in die Profiliga. Dort hielt man sich im guten Mittelfeld.

Der Umbruch zum Guten erfolgte dann 1991. Dort verpflichtete man Trainer Volker Finke, und es war ein richtiger Glücksgriff. Finke krempelte vorherige Zustände radikal um und schlug mit dem SC ein neues Erfolgskapitel auf. Nur zwei Jahre nach der Verpflichtung von Finke steigt der Sportclub in die höchste deutsche Spielklasse auf, die Bundesliga. Der steile Aufstieg der Freiburger fand 1995 mit der Qualifikation zum UEFA-Cup ihren vorläufigen Höhepunkt. Das erreichte Niveau konnte man mit den knappen finanziellen Möglichkeiten nicht halten, 1997 musste man zurück in die 2.Bundesliga. Aber das Intermezzo in der zweithöchsten deutschen Spielklasse dauerte nur ein Jahre, 1998 war man wieder im Fußballoberhaus. Dort ist man heute auch wieder, allerdings nach einjähriger Abstinenz. Trotzdem hat sich der Sportclub stetig weiterentwickelt. Mit der so genannten "Willi-Generation" schaffte man 2001 als Tabellensechster noch einmal den Einzug in den UEFA-Cup.

In den restlichen Jahren wurde man fast immer als potenzieller Absteiger gehandelt, strafte jedoch alle Kritiker, und hielt sich vornehmlich im gesicherten Mittelfeld auf, mit der oben genannten Ausnahme in der Saison 2002/2003. Besonders in Erscheinung trat dabei die hervorragende Freiburger Jugendarbeit. Das Team um Volker Finke schaffte es immer wieder junge, talentierte Nachwuchskräfte an das Profiteam heranzuführen, und sie dort zu etablieren. Deshalb wird der SC auch hämisch der "Kindergarten der Bundesliga" genannt. Aber der Erfolg gab den Freiburger Recht, und das "Freiburger Modell" fand im VfB Stuttgart ja auch einen prominenten Nachahmer.

Rivalen:
VfB Stuttgart
Spielort:
badenova-Stadion, Schwarzwaldstraße 193, 79117 Freiburg

Eintrittspreise
Sitzplatz: 27,- bis 33,- Euro
Stehplatz Süd: 9,- Euro, Ermäßigt: 7,- Euro, Kinder: 5,- Euro
Stehplatz Nord: 10,- Euro, Ermäßigt: 8,- Euro, Kinder: 5,- Euro
Rollstuhlfahrer: 6,- Euro

Geschichte des Stadions:
1970: Erste Sitzplatztribüne (Südseite, 480 Plätze).
1980: Bau der Haupttribüne (1.800 Plätze).
1993: Installation Flutlicht; Zusätzliche Sitztribüne (Ost, 1.580 Plätze).
1995: Aufstockung Haupttribüne (5000 Plätze); Neubau Südtribüne (4400 Steh-, 2.200 Sitzplätze).
1999: Umbau Gegengerade (7.000 Sitzplätze) und Nordtribüne (6.000 Stehplätze).

Anfahrt mit dem Auto:
Autobahn A 5, Ausfahrt Freiburg-Mitte, dann B 31 Richtung Freiburg. Weiter geradeaus in Richtung Donaueschingen, direkt zum Stadion.

Achtung! Im Stadionbereich stehen an Spieltagen so gut wie keine Parkplätze zur Verfügung. Bitte unbedingt den Park+Ride-Hinweisen folgen und öffentliche Verkehrsmittel benutzen

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Vom Hauptbahnhof über die Stadtmitte mit der Straßenbahn (Linie 1) in Richtung Littenweiler (Haltestelle Römerhof). Von dort aus drei Minuten Fußweg zum Stadion. An Spieltagen fährt die Bahn im 3-Minuten-Takt. Die Eintrittskarte gilt im Verkehrsbereich der VAG als Fahrschein zum und vom Stadion

Saison Liga Platz Tore Punkte
 
1979/80 2. Bundesliga Süd 6 68:54 46:34
1980/81 2. Bundesliga Süd 7 57:50 41:35
1981/82 2. Bundesliga 15 49:54 34:42
1982/83 2. Bundesliga 8 50:45 42:34
1983/84 2. Bundesliga 7 50:49 43:33
1984/85 2. Bundesliga 8 45:49 38:38
1985/86 2. Bundesliga 16 54:62 33:43
1986/87 2. Bundesliga 8 59:56 39:37
1987/88 2. Bundesliga 10 47:47 38:38
1988/89 2. Bundesliga 5 66:52 42:34
1989/90 2. Bundesliga 13 53:52 34:42
1990/91 2. Bundesliga 9 54:48 40:36
1991/92 2. Bundesliga Süd 3 52:41 37:27
1992/93 2. Bundesliga 1 102:57 65:27
1993/94 1. Bundesliga 15 54:57 28:40
1994/95 1. Bundesliga 3 66:44 46:22
1995/96 1. Bundesliga 11 30:41 42
1996/97 1. Bundesliga 17 43:67 29
1997/98 2. Bundesliga 2 57:36 61
1998/99 1. Bundesliga 12 36:44 39
1999/00 1. Bundesliga 12 45:50 40
2000/01 1. Bundesliga 6 54:37 55
2001/02 1. Bundesliga 16 37:64 30
2002/03 2. Bundesliga 1 58:32 67
2003/04 1. Bundesliga 13 42:67 38
2004/05 1. Bundesliga 18 30:75 18
2005/06 2. Bundesliga 4 41:33 56
2006/07 2. Bundesliga 4 55:39 60
2007/08 2. Bundesliga 5 49:44 55
2008/09 2. Bundesliga 1 60:36 68
2009/10 1. Bundesliga 14 35:59 35
2010/11 1. Bundesliga 9 41:50 44
2011/12 1. Bundesliga 12 45:61 40