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  • SpVgg. Unterhaching 1925, 06. März 2009

     

    Der Schlüssel liegt auswärts


    Von:  Stephan R.T.

    Es hatte wieder einmal richtig wehgetan. Die neuerliche Niederlage gegen Wacker Burghausen (0:2) war eine von der Sorte, die länger als gewöhnlich hängen bleibt. Der makellose Start der SpVgg Unterhaching hatte dadurch einen schmerzhaften Kratzer erhalten, die eigenen Ambitionen einen Dämpfer bekommen. Die Aufarbeitung fiel dementsprechend gründlich aus, aber danach musste der Fokus auch zügig auf die kommende Aufgabe ausgerichtet werden. Ab Samstag (07.03., 14 Uhr) wird nämlich mit dem Duell beim SV Sandhausen eine englische Woche eingeleitet, die sicher den weiteren Weg vorgibt. „Nach dieser Woche wird eine Tendenz zu erkennen sein“, sagt Mittelfeldspieler Oliver Fink, der nach seiner Gelbsperre ins Team zurückkehrt.

    Gegen den ostbayerischen Rivalen war wenig von der Qualität zu sehen, die Haching zuvor ausgezeichnet hatte. Fink, der zuvor alle Spiele bestritten hatte, litt auf der Tribüne mit seinen Kollegen. „Es war furchtbar nur zusehen zu können, ich habe ja in meiner Zeit hier, eigentlich immer gespielt. Es ist einfach unverständlich, dass so etwas immer wieder gegen Burghausen passiert“, sagt er rückblickend und fügt an. „Wir haben aber alles intensiv analysiert. Jetzt sind wir zwar ein bisschen unter Zugzwang, aber wir haben in den Vergangenheit gezeigt, dass wir wieder aufstehen können.“

    Möglich ist alles

    Es war ein Erlebnis, das kaum noch jemand zu erwarten wagte und das mit dem Wort Befreiung wohl korrekt umschrieben ist. Acht Niederlagen in Folge hatte es zuvor gegeben, fünfeinhalb Monate hechelte die SpVgg Unterhaching II dem Gefühl eines Sieges hinterher. Der Erfolg beim Karlsruher SC II (4:0) war dann einem Sahnetag zu verdanken.

    Nach der Eroberung des Wildparks am Dienstag und damit dem zweiten Saisonsieg empfängt die Haching II nun die Reserve des 1. FC Nürnberg. Am Sonntag (08.03., 14 Uhr) erwartet Trainer Fredi Ruthe im Generali Sportpark aber ein anderes Kaliber wie noch vor einigen Tagen. „Der Club hat, anders als der KSC, nicht nur durchweg junge Nachwuchstalente auf dem Platz“, sagt der Coach. „Gerade Markus Fuchs im Sturm führt die Mannschaft und kann sehr gefährlich werden.“ Die Clubberer besiegten zudem am vergangenen Spieltag der Regionalliga Süd die Reserve des SV Wehen-Wiesbaden mit 4:2 und haben Kontakt zur Spitze.

    „Jetzt muss es abgehen“

    Nach dem Überraschungssieg gegen den FC Bayern (2:1) und der neuerlich ansprechenden Leistung gegen Tabellenführer SC Freiburg (1:3) geht es für die U19 der SpVgg Unterhaching nun darum, die Qualität zu bestätigen und drei Punkte einzufahren.

    So treffen die Mannen von Trainer Mike Frühbeis im Kampf um den Klassenerhalt am Sonntag (08.03., 11 Uhr) auf den direkten Mitkonkurrenten SpVgg Greuther Fürth. „Wenn wir mit dem Engagement wie gegen Freiburg auftreten, die Zweikämpfe bissig führen und unser schnelles, direktes Offensivspiel in die Waagschale werfen, müssen wir keine Angst haben“, sagt Co-Trainer Helmut Volz zuversichtlich. Trainer Frühbeis spricht gar einem „Spiel der Wahrheit“ in der Junioren Bundesliga Süd/Südwest und stachelt seine Jungs im Hinblick auf die nächsten vier Spiele (davon drei daheim) unmissverständlich an. „Jetzt muss es abgehen“, fordert er.

    Den richtigen Einstieg finden

    Die Vorbereitung auf die Rückrunde war zwar überaus holprig, trotzdem will die U17 der SpVgg Unterhaching nun die Spitze der Jugend Bayernliga attackieren. Die erste Bewährungsprobe erfolgt dabei am Sonntag (08.03., 12 Uhr), wenn die Mannschaft von Trainer Florian Rensch im Jugendleistungszentrum bei der U16 der SpVgg Greuther Fürth zu Gast ist.

    In der Winterpause ließen Eis und Schnee weder ein kontinuierliches Training, noch regelmäßige Vorbereitungsspiele zu. Beim Trainingslager in der Türkei konnte nur ein Teil des aktuellen Kaders mitfahren und die hervorragenden Bedingungen nutzen. Der Rest trainierte unter dem Trainergespann Lothar Arzberger/Frank Seinig in der kalten Heimat. Weiterhin mussten einige Spieler für Auswahllehrgänge abgestellt werden.

    Ruben Stark

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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