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  • VfR 1896 Mannheim, 24. April 2022

     

    Indiskutabler Auftritt – Beim VfB Eppingen mit 0:2 enttäuscht


    Von:  Stephan R.T.

    Vor wenigen Tagen hatte der VfR 1896 Mannheim mit Platz 2 die Aufstiegsränge erklommen. Nach der Niederlage in Eppingen und der Sonntagsbegegnung des SV Spielberg gegen den Tabellenletzten SpVgg Durlach-Aue wird er sich voraussichtlich auf Platz 3 in der Rolle des Jägers wiederfinden.

    Die Platzherren gingen stürmisch in die Begegnung und drängten den VfR in die eigene Hälfte. Es dauerte bis zur zwölften Minute, bis der VfR erstmals an einer Torchance roch, jedoch ging Erik Schaafs Schuss knapp am Eppinger Kasten vorbei. Der VfB Eppingen ging bereits in der 19. Minute in Führung. Ein zügig nach vorne getragener Angriff sowie ein feiner Pass in die Schnittstelle war bei Julius Reinbold gelandet, der frei vor VfR-Schlussmann Ullrich keine Mühe hatte, mit einem trockenen Schuss zu vollstrecken.

    In dieser Phase störte der VfR den Spielaufbau der Gastgeber nicht entschlossen genug und konnte 5 Minuten später froh sein, als ein Schuss eines VfB-Spielers nur gegen das Gebälk des VfR-Tores krachte. Nach einer halben Stunde kam der VfR etwas besser ins Spiel und versuchte, sich mit Kombinationsspiel nach vorne zu arbeiten, ohne dabei gefährlich werden zu können. Der erste Durchgang endete mit einer Riesenchance der Gastgeber, als ein Stürmer dem am Pfosten liegenden VfR-Keeper das Leder in die Arme schoss statt das leere Tor anzuvisieren.

    Nach dem Seitenwechsel war der VfR Mannheim sichtlich bemüht, mehr Druck zu erzeugen und kam auch zunächst besser ins Spiel. Jedoch erwies sich diese Phase als Strohfeuer, da kaum ein VfR-Spieler heute an seine Normalform herankam. Sogar die sonst so sichere VfR-Abwehr ließ eine Großchance der Platzherren nach der anderen zu und es grenzte an ein Wunder, dass die knappe VfB-Führung so lange Bestand hatte. Die Bedenken des Eppinger Anhangs, trotz der eigenen Großchancen doch noch den Ausgleich zu kassieren, erwiesen sich jedoch weitgehend als gegenstandslos, denn die VfR-Angriffsbemühungen waren an Harmlosigkeit kaum zu überbieten. Lediglich in der 76. Minute setzten Johannes Kölmel und Eric Schaaf bei ihrer Doppelchance eine Duftmarke, die jedoch gleich wieder verpuffte.

    Die Chancenverwertung des VfB Eppingen nahm inzwischen geradezu groteske Züge an und es dauerte bis zur 87. Minute, als sich nach einer nahezu ungestörten Ballstaffette im VfR-Strafraum erneut Julius Reinbold ein Herz nahm und die Führung ausbaute.

    In seinem schlechtesten Saisonspiel war der VfR mit dem 0:2 noch gut bedient. Eine Schwächephase pro Spielzeit macht fast jede Mannschaft mal mit. Vor den letzten Saisonspielen, die jetzt anstehen, werden sich die Rasenspieler schütteln müssen und sich wieder auf ihre Stärken besinnen, denn die Saisonziele bleiben auch nach dem heutigen Rückschlag erreichbar.

    VfB Eppingen: Dobler – Hofmann, Elshanaj, Reinbold, Rudenko (90+1. Mrijaj), Kradija, Rauh (78. Fitze), Durmus, Felk, Ayvaz (82. Sautter), Wiczynski

    VfR 1896 Mannheim: Ullrich – Thau, Kuhn, Schwöbel, Denefleh (25. Stankovic, 70. Köse) – Veskovac (73. Castro), Schaaf, Kölmel – Muca, Ibrahimaj – Ilhan (46. Olumide)

    Schiedsrichter: Philip Dickemann (Reichenbach)
    Tore: 1:0 Reinbold (19.), 2:0 Reinbold (88.)

    Moritz Kaltwasser

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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