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  • SV Post Telekom Schwerin, 28. September 2009

    Lucky Punch von Raese bringt dritten Saisonsieg +++ Verein geht in die Marketingoffensive

    Am 5. Spieltag der Kreisliga SN-NWM konnte der SV Post Schwerin einen wichtigen Sieg beim Tabellenzweiten SV Lüdersdorf einfahren. In einem ereignisarmen, aber von der Spannung geprägten Spiel sah es lange nach einem leistungsgerechten Remis aus, ehe der verlorene Sohn Christian Raese mit einem trockenen Rechtschuss den Siegtreffer zum 1:0 erzielte. Der SV Post bleibt damit im Plus und konnte von fünf Ligaspielen drei gewinnen.

    Die Vorzeichen beim SV Post Schwerin sahen vor der schweren Auswärtshürde Lüdersdorf doch recht positiv aus. Nach der dummen 2:3-Niederlage aus der Vorwoche im Heimspiel gegen den Mecklenburger SV wollte das Team von Steffen Klatt unbedingt den dritten Saisonsieg einfahren und Anschluss an das Spitzenfeld herstellen. Dabei mussten Sie auf Christoph Stark und David Schlünz verzichten, welche aus privaten bzw. beruflichen Gründen ihre Spielteilnahme absagen mussten. Dafür machte Neuzugang Christian Raese sein Debüt im Post-Trikot. Wochenlang war es ruhig um ihn geblieben, private Hindernisse machten einen Einsatz des Stürmers nicht möglich. Dennoch durfte er von Beginn an neben Steffen Bartels ran.

    Und das Spiel begann mit einem Paukenschlag: Nach Foul am Strafraum ergab sich direkt eine gute Freistoßmöglichkeit für die Gastgeber. Dieser prallte jedoch gut getreten an die Querlatte - Glück für Post (3.). In der Folge jedoch war sowohl vom Gastgeber als auch von den Gästen nichts zu sehen. Beide Teams egalisierten sich gegenseitig und der für die Heimmannschaft ausgerichtete Schiedsrichter trug seinen Teil dazu bei, dass viel Hektik in der Partie herrschte. Vorallem der Abwehrbund der Postler hatte seine Schwierigkeiten im Aufbauspiel und vertändelte unnötig die Bälle. Jedoch entstand daraus selten Gefahr für Marcell Lippmann im Tor der Schweriner.

    Zumeist war es ein Auf-und-Ab der Mannschaften. Immer im Wechsel hatte jede Mannschaft eine starke Phase von cirka zehn Minuten, in der sie optisch das überlegenere Team war, aber beide Teams verstanden es nicht, gefährliche Aktionen herauszuspielen. Bei Post Schwerin litt es dabei zumeist am fehlenden Flügelspiel, wo sich auch noch André Dröse nach einer halben Stunde verletzte.

    Im zweiten Durchgang gewann das Spiel zwar an ehrgeizig geführten Zweikämpfen, aber auch an Nervosität, den entscheidenden Fehler zu machen. Beide Teams agierten sehr zaghaft, wenn es um das Offensivspiel ging und so sahen die Zuschauer weiterhin keine guten Torraumszenen. Erster Aufreger im zweiten Durchgang war ein nicht gegebener Handelfmeter: Nach einer Westphal-Flanke klärte der lüdersdorfer Abwehrspiel offensichtlich für alle mit der Hand, nur der Unparteiische, welcher sich nach der Partie für Mannschaften aus NWM und gegen Mannschaften aus SN äußerte, entschied nicht auf den fälligen Elfmeter. Nach einer knappen Stunde kam dann Misof bei den Blau-Gelben für den noch von einer Grippe geschwächten Westphal (57.) und Klatt für den verletzten Sauer (72.). Und die Gastgeber machten den entscheidenden Fehler: Bartels konnte den Ball erobern und ließ gleich drei Spieler stehen - Überzahlspiel für den SV Post. Bartels auf Misof, der konnte sich aussuchen, ob er Wilck auf links oder Klatt bzw. Raese auf rechts anspielt. Der Pass kam auf Raese und die schloss mit einem satten Rechtsschuss in kurze Ecke aus 15 Metern ab. Das etwas überraschende 1:0 für die Gäste aus Schwerin (75.).
    Der SV Post entschied sich in der Folge nur noch für das Verwalten des Ergebnisses und setzte nur noch kleine Nadelstiche mit ansatzweisen Kontern. Doch verständlicherweise drängte Lüdersdorf auf den Ausgleich. Und gleich drei gute Möglichkeiten boten sich den Spielern der grüngekleideten Gastgeber. Per Freistoß an die Unterlatte (84.), per Volley knapp vorbei am kurzen Pfosten nach einem Eckstoß (86.) oder durch Unachtsamkeiten in der Post-Defensive...doch die Landeshauptstädter ließen keinen Gegentreffer mehr zu und holten am Ende vielleicht etwas glücklich den Sieg und somit die drei Punkte nach Schwerin.

    Wie schwer die Verletzungen von Dröse und Sauer sind, wird sich in den kommenden Tagen herausstellen. fest steht nur, dass es vorerst das erste und letzte Pflichtspiel für Christian Raese gewesen ist, denn der Stürmer geht für unser Vaterland auf hohe See. Ab 16. November steht er dem SV Post dann wieder vollumfänglich zur Verfügung.

    Am nächsten Sonntag geht es dann im Heimspiel gegen TK Lützow um die nächsten drei Punkte.

    Aufstellung SV Post Schwerin

    M. Lippmann
    M. Pommerening – T. Waack - J. Reisenauer
    F. Hinterland
    R. Westphal - M. Wilck - A. Sauer - A. Dröse
    C. Raese - S. Bartels

    Ein- und Auswechslungen SV Post Schwerin

    30. M. Ladwig für A. Dröse
    57. H. Misof für R. Westphal
    72. S. Klatt für A. Sauer

    Tore / Assists SV Lüdersdorf 96 - SV Post Schwerin 0:1 (0:0)

    0:1 Christian Raese (75.) / Helge Misof

    Gelbe Karten

    M. Pommerening, H. Misof, M. Ladwig

    Hier zur Statistik 2009 / 2010

    www.svpost-schwerin.de


    +++


    Kleiner Verein ganz groß. Fußball-Kreisligist SV Post Schwerin bekommt eine neue Marketingoffensive: Damit auch die Kommunikation des Klubs aus der Landeshauptstadt in einer anderen Liga spielt, hat die Abteilung Fußball jetzt mit Unterstützung eines Marketingteams eine Werbe- und Sponsoring-Kampagne entwickelt, die unter dem Schlachtruf steht: „Wir sind die Jäger“.

    Die vier Anzeigenmotive machen deutlich, dass der SVP diese Saison auf und neben dem Platz Großes vorhat. Im Mittelpunkt der Kampagne steht dabei die Mannschaft der Abteilung Fußball, die trotz Wind und Wetter auf dem Platz an der Krösnitz ihren Mann steht. Headlines wie „Schwerin hat einen See. Aus den Tränen unserer Gegner“, „Aus Schwerin nimmt man viele Souvenirs mit. Aber keine Punkte“ oder „Willkommen zur Jagd...und wir sind die Jäger“ strahlen dabei das Selbstbewusstsein des Vereins aus und verknüpfen dies mit den Besonderheiten der 7-Seenstadt.

    Abteilungsleiter Marcell Lippmann: „Nach der Professionalisierung hinsichtlich Ausbildungsqualität und Infrastruktur folgt nun der logische Schritt der Außendarstellung. Wir freuen uns sehr über den Kampagnenstart, der weit über die Stadtgrenzen hinaus für Aufmerksamkeit sorgen wird.“
    Steffen Klatt, kreativer Kopf des Marketingteams ergänzt: „Die Kampagne versteht sich als öffentlichkeitswirksame Speerspitze des Vereinswandels mit der klaren Zielsetzung, Sponsoren und Talente an den Verein zu binden und die Attraktivität über alle Spiel- und Altersklassen zu erhöhen. Wir freuen uns, einen kleinen Beitrag dafür leisten zu können, dass bei den Fußballern des SV Post eine herausragende Basis für kommende Erfolge geschaffen wird."

    Hier zu den Motiven der Kampagne

    Geschrieben von:  Steppo84

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