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  • Braunschweiger TSV Eintracht von 1895, 04. Juni 2020

     
    Mit zwei Siegen nach der Corona-Pause mittendrin im Aufstiegskampf

    Von:  Stephan R.T.

    Eintracht Braunschweig ist optimal in die Rest-Saison gestartet und kann dadurch auch weiterhin auf eine Rückkehr in die zweite Bundesliga hoffen. Nach einem 4:2-Erfolg zum Auftakt gegen den FC Viktoria Köln gelang am gestrigen Mittwochabend ein 1:0-Auswärtssieg beim Halleschen FC. Dadurch rutschten die Niedersachsen auf den fünften Platz vor, wobei der Abstand zum Tabellenführer MSV Duisburg nur noch einen Punkt beträgt.

    Standardsituation bringt in Halle die Entscheidung

    Es sollte jedoch ein hartes Stück Arbeit werden, bis die drei Punkte an der Saale eingefahren werden konnten. Die Gastgeber standen tief und versuchten, möglichst wenige Tormöglichkeiten zu zulassen. Erste Chancen, wie sie auch Wettfreunde immer wieder bei Unibet haben, ergaben sich durch Marcel Bär (8.) sowie Martin Kobylanski (15.), welche jedoch nicht sonderlich gefährlich waren. So musste eine Standardsituation herhalten, um die Abwehr der Gastgeber zu knacken. Nach einem Freistoß von Kobylanski stand der lange Steffen Nkansah genau richtig und konnte das Spielgerät über die Linie drücken (34.). Das war es dann auch in einer ereignisarmen ersten Hälfte.


    Die leeren Ränge im Hallenser Stadion gehören aktuell leider zur Normalität.

    Im zweiten Spielabschnitt wurden die Gastgeber dann langsam mutiger und versuchten ihrerseits, ein Tor zu erzielen. Dabei schaffte es der Hallesche FC jedoch lange Zeit nicht, die höheren Spielanteilen auch in aussichtsreiche Chance umzumünzen. Gefahr kam einzig bei zwei Aluminiumtreffern durch Toni Lindenhahn (59.) sowie Sebastian Mai (84.) auf. In der Schlussphase wurde es denn so richtig hektisch und auch Schiedsrichter Lasse Koslowski ging die Linie verloren. So wurde HFC-Kapitän Mai nach einem Gerangel an der Außenlinie direkt vom Platz gestellt (89.) und in der Nachspielzeit hätte es wohl noch einen Elfmeter für die Gäste geben müssen, als der Hallenser Keeper Kai Eisele mit der Hand Marvin Pourié am Fuß traf und somit dessen Torversuch stoppte. Der Pfiff blieb jedoch aus.

    „Wir waren ähnlich gut eingestellt, wie am Wochenende. In der ersten Halbzeit hatten wir noch etwas zu viel Ballbesitz, haben aber in der ersten Halbzeit ein überragendes Auswärtsspiel abgeliefert“, freute sich anschließend Eintracht-Trainer Marco Antwerpen über den Sieg.

    Autokino statt Stadion

    Wegen der aktuellen Corona-Krise können aktuell keine Fans bei den Spielen der Eintracht dabei sein. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, die Spiele der Braunschweiger in Gemeinschaft zu erleben. So bietet das Autokino am Schützenplatz die Übertragung der kommenden Drittligabegegnungen an.

    „Das ASTOR Filmtheater war von unserer Idee sofort begeistert. Leider können unsere Fans momentan nicht bei unseren Spielen dabei sein. Wir freuen uns daher sehr, dass wir ihnen dieses Erlebnis und somit auch ein Stück Gemeinschaftsgefühl ermöglichen können“, war entsprechend Eintrachts Geschäftsführer Wolfram Benz von der Möglichkeit erfreut.

    Die Preise liegen zum Spiel gegen den FC Bayern München II (6. Juni, 14 Uhr) bei zehn Euro je Fahrzeug. Mit diesem dürfen zwei Personen mit rein, jede weitere Person zahlt fünf Euro. Zu den weiteren Spielen liegt der Preis für ein Fahrzeug mit zwei Personen bei 19,67 Euro (jede weitere Person zahlt dann ebenfalls fünf Euro). Tickets können nur online gebucht werden.

    Eine zweite Möglichkeit, der Eintracht näher zu kommen, bietet sich dann am 7. Juni. An diesem Tag wird es hinter der Südkurve einen Drive-In geben, bei dem Fans die Möglichkeit haben, von der Stadion-Bratwurst bis hin zu Fanartikeln alles zu erwerben, was normalerweise bei Stadionbesuchen üblich ist. Die Zufahrt wird dabei über die Hamburger Straße und den Parkplatz P1 möglich sein und als Einbahnstraße geführt. „Das geht alles nahezu kontaktlos und überall mit ausreichend Sicherheitsabstand, dabei ist aussteigen untersagt“, erklärt hierzu Jens Szymkowiak vom Hofbrauhaus Wolters, einem Sponsor der Eintracht. Dabei legt Szymkowiak Wert darauf, dass es bei der Idee grundsätzlich darum geht, dass die Eintracht-Familie Loyalität und Zusammenhalt demonstriert.

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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