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  • Neustädtler SV 90, 27. November 2007

    Sicher geglaubten Sieg fast noch aus der Hand gegeben

    Einen eigentlich sicher geglaubten Sieg hat die Mannschaft des Neustädler SV 90 fast noch aus der Hand gegeben. Mit 3:2 konnte man sich letztlich glücklich, aber nicht unverdient in Raschau bei der SV Mittweidatal durchsetzen.

    Mit dem vielleicht schnellsten Tor in der Vereinsgeschichte – da könnte mal jemand nachschauen – brachte Andy Richter den NSV bereits nach zehn Sekunden in Führung: Anstoß SVM – Fehlpass – Dribbling – Abschluss – Rumms. Danach konnten die Neustädler das Spiel kontrollieren, ohne weiter Höhepunkte zu verzeichnen. Viele Angriffe wurden durch den starken Wind davongetragen, oder vom nassen Geläuf zu schnell für alle Spieler vorgetragen. In der 19. Minute dann doch das 2:0, als Marcel Schumann einen langen Pass ersprintete und vorm herauseilenden Torwart das Ding in die Kiste grätschen konnte. Als in der 39. Minute David Heiden mit Ball am Fuß in der eigenen Hälfte losmarschierte und Ronny ‚Schulle’ Schulze bediente, konnte dieser seine Schnelligkeitsvorteile ausspielen und den Ball über den Torwart versenken. NSV-Keeper Thomas Woitschek war dagegen in der ersten Halbzeit beschäftigungslos, was sich aber sofort ändern sollte.

    Mit Wiederanpfiff hatte die Heimmannschaft Rückenwind. Als der erste lange Ball quer über den Platz in die Hälfte des NSV segelte, sprang das Leder Chris Himmel unglücklich an die Hand, aber anstatt Elfer gab es nur Freistoß an der Strafraumgrenze. Den flach und hart geschossenen Freistoß konnte der gute Tormann jedoch nicht halten und nur drei Minuten später konnte die Heimmannschaft den 2:3-Anschluss erzielen, als ein Spieler einmal um den Strafraum laufen konnte und den Ball in den Giebel jagte. Danach begann schon das große Zittern – da jeder hohe Ball durch die Windverhältnisse zur Gefahr wurde. In der 55. Minute konnte sich der NSV-Goalie erstmals richtig auszeichnen, als er einen Kopfball aus vier Metern entschärfen konnte und den Nachschuss, wie auch immer, aus zwei Metern sicher hielt. Auch bei hohen Bällen konnte sich Woitschek auszeichnen. Die kurioseste Szene hätte fast zum Ausgleich geführt. Einen Abschlag wollte Thomas Pechstein an der Mittellinie (!) verlängern, bekam den Ball unglücklich an das Schienbein und von da, mit Wind und Schmackes, wieder Richtung eigenes Tor. Im Zweikampf mit dem Stürmer ging der NSV-Goalie abermals als Sieger heraus. Kurz vor der Torlinie konnte der Lange mit letztem Einsatz den Ball um den Pfosten boxen.

    Auch danach hatten die Gäste noch einige windige Situationen zu überstehen, bis die drei Punkte im Säckchen waren.

    Geschrieben von:  manne44

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