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  • VfR 1896 Mannheim, 16. Oktober 2020

     
    Zu Gast beim verlustpunktfreien Tabellenführer – Rasenspieler wollen am Samstag beim SV Spielberg gewinnen

    Von:  Stephan R.T.

    Das wird ein ganz harter Brocken, den der VfR 1896 Mannheim am kommenden Samstag aus dem Weg räumen muss, denn mit dem SV Spielberg wartet der verlustpunktfreie Tabellenführer auf die Blau-Weiß-Roten.

    Der Sportverein aus dem knapp 2800 Einwohner zählenden Karlsbader Ortsteil hat als einziger nordbadischer Verbandsligist in dieser Spielzeit alle Partien gewinnen können und befindet sich daraus resultierend in einem bemerkenswerten Lauf. Angeführt vom Bruchsaler Neuzugang Fabian Geckle, der in sechs absolvierten Partien bereits neun Treffer erzielte, marschierten die Spielberger von Beginn an schnurstracks Richtung Tabellenspitze und ließen mit der einen oder anderen Machtdemonstration ihre Konkurrenz überfordert zurück. Als Paradebeispiele dienen hierfür die jeweiligen Begegnungen gegen Durlach-Aue und Weinheim, die beide mit einem deutlichen 7:1 für sich entschieden werden konnten. Doch es wäre falsch, nur die bärenstarke Offensivreihe mit einem Schnitt von 3,8 Treffern pro Partie zu huldigen. Denn mit gerade einmal drei Gegentoren hat auch der Abwehrverbund Werte aufzuweisen, die aufhorchen lassen und in dieser Liga einmalig sind. Auch wenn das Auftaktprogramm des SV Spielberg nicht so anspruchsvoll war wie jenes der Rasenspieler, ist es dennoch keine Übertreibung, den kommenden Kontrahenten als Team der Stunde zu bezeichnen, sondern vielmehr die logische Schlussfolgerung der bisher erzielten Ergebnisse des ehemaligen Regionalligisten.

    Doch der VfR wird sein Bestes geben, um den Lauf des Kontrahenten zu beenden. Hierfür wird es jedoch notwendig sein, eine bessere Performance als zuletzt gegen den FV Fortuna Kirchfeld abzuliefern. In puncto Mentalität und mannschaftlicher Geschlossenheit konnte der VfR zwar vollends überzeugen, spielerisch blieb jedoch trotz des 4:1 viel Luft nach oben. So sieht es auch Andreas Backmann: „Wir müssen am Samstag besser spielen und werden dies auch tun“, betont der VfR-Coach, der sich darüber freut, dass mit Yannick Krämer und Eric Biedenbach zwei Spieler zurückkehren können, die gegen Kirchfeld nicht mit von der Partie waren. Auf der anderen Seite wird gerade im Defensivbereich die Personaldecke immer dünner, da mit Max Denefleh und Patrick Haag zwei Spieler, die zuletzt noch in der Startformation aufzufinden waren, am Samstag in Spielberg nicht auflaufen werden. Selbiges gilt für Stürmer Benedikt Koep, der verletzungsbedingt (Außenband) pausieren muss. Aber wie bereits in den Wochen zuvor lautet das Credo „nicht jammern“. Vergangene Woche bewiesen die „jungen Wilden“ Lauris Schneider Sanchez und Leon Ampadu Wiafe, dass man sie ohne Probleme in ein Spiel reinwerfen kann. Beide haben mit einer guten Leistung dazu beigetragen, dass die Partie noch gedreht werden konnte. „Ich habe vollstes Vertrauen in die Mannschaft, die ich am Samstag auf den Platz schicken werde, und weiß, dass sie auch in der Lage ist, die Partie zu gewinnen“, gibt sich Andreas Backmann optimistisch.

    Moritz Kaltwasser

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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