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  • FSV Empor Löbau, 19. Oktober 2008

    Der Pokaltraum geht weiter


    Von:  Hancock

    Wieder mal bei angenehmem Fußballwetter standen sich die Liga-Konkurrenten des FSV Empor Löbau und der SG Wilthen im Achtelfinale des Pokals gegenüber. Nach dem die zweite Mannschaft des FSV das Freundschaftsspiel gegen den SV ‚Am Hochstein’ 90 Kleindehsa mit 3:2 gewonnen hatte, wollte die erste Vertretung natürlich nachziehen.

    Für Trainer Mauksch ist der Pokal nur zweitrangig, denn seine Aufmerksamkeit liegt ganz klar in der Liga. Dadurch entschied sich der Trainer, die Mannschaft auf einigen Positionen rotieren zu lassen. Ersetzt werden musste sowieso der Kopf der Mannschaft im zentralen Mittelfeld, Marco Hanske. Er fehlte aus privaten Gründen. Für ihn rückte Zedler auf die zentrale Position und auf die rechte Seite kam Nehrettig zum Zug. Dieser empfahl sich mit seiner kämpferischen starken Leistung ganz klar für die nächste Partie im Weinau-Park beim VfB Zittau. Die zweite Veränderung in der Aufstellung war Minnder, er spielte auf der Position von Klose, also im linken Mittelfeld.

    Pünktlich um 14 Uhr pfiff der Schiedsrichter die Partie an. Man merkte, dass manche Zuschauer erst um 15 Uhr kamen, denn dies ist die eigentliche Anstoßzeit. Zur ersten Halbzeit ist nicht viel zu sagen, der Ballbesitz lag bei 50:50 und die Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware.

    Zum Start der zweiten Halbzeit kam dann etwas fahrt ins Spiel, aber es plätscherte nach einiger Zeit wieder dahin. Erst ab der 70. Minute wurde den Zuschauern etwas geboten, aber nicht spielerisch sondern man sah nur gute Tormöglichkeiten. Diese wurde aber fahrlässig vergeben. Um mehr Torgefährlichkeit ins Spiel zu bringen, kam Steven Klose ins Spiel. Aber wir drücken es mal so aus, er wollte ins Spiel kommen! Denn dem Schiedsrichter wurde Klose mit der Nummer 13 gemeldet, diese besaß aber auch Zedler. Diesen Fehler bemerkte ein ‚engagierter’ Empor-Angehöriger, noch bevor man wechseln wollte. Man klärte es mit dem Schiedsrichter ab und Klose spielte standardmäßig mit seiner 18.

    Man merkte, dass es jetzt mehr und mehr vorm Wilthener Tor brannte! Aber leider fehlte immer der entscheidende Abschluss. In der 83. Minute war dann wieder einmal Schirmer zur Stelle. Er schloss den Angriff überlegen zur Führung ab. Maik Schirmer ist der Goalgetter für die wichtigen Tore, denn bei seinen Sturmpartnern ist derzeit der Wurm drin.

    Empor mauerte jetzt nun und man wollte den Sieg über die Zeit retten. Aber wie man die SG Wilthen kennt, kann dies nicht gut gehen. Wie schon in der Vorwoche gegen den VfB Zittau erzielten die Wilthener in der Nachspielzeit ein Tor, gegen Löbau war es das 1:1. Nach diesem Ereignis stellten sich die Zuschauer schon auf eine Verlängerung ein, doch da war wieder einmal Schirmer zur Stelle. Er markierte das 2:1 in der allerletzten Spielminute, der vierten Minute der Nachspielzeit. Nach dem folgenden Anstoß pfiff der Schiri die Partie ab.

    Alles in allem war dies ein Spiel, wo man die spielerische Klasse vermisste. Aber gegen einen Gegner wie Wilthen zählt nur der kämpferische Einsatz, den der FSV auf alle Fälle geboten hat. Die Innenverteidigung stand diesmal sehr gut, auf die heutige Leistung sollten sie drauf aufbauen, dann klappt es auch in Zukunft mal eine Führung durch zubekommen. Trainer Mauksch muss weiterhin damit leben, dass der FSV immer noch im Pokal dabei ist. Die Spieler werden in den nächsten Runden auch alles daran setzten, damit dies weiterhin so bleibt.

    Nächste Woche ist der FSV Empor Löbau, wie schon erwähnt, beim VfB Zittau zu Gast. Die Mannschaft wird alles daran setzten, um die Serie von acht Spielen ohne Niederlage auszubauen. Gute Chancen wieder in die Startelf zu rutschen hat Nehrettig, denn durch die Sperre von Hanske wird Zedler wahrscheinlich wieder zentral spielen und Nehrettig ins rechte Mittelfeld rücken.

    Geschrieben von:  Hancock

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