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  • FC Augsburg, 28. April 2010

     
    FCA will Schwarzmarkt unterbinden

    Nachdem das Spiel des FC Augsburg am 33. Spieltag (Sonntag, 2. Mai, 17.30 Uhr) gegen den TSV 1860 München in der impuls arena bereits ausverkauft ist, werden nun vermehrt Tickets für diese Partie im Internet zum Teil zu deutlich erhöhten Preisen angeboten.

    Dies ist keineswegs im Sinne des Vereins und der FC Augsburg weist daher nochmals auf seine geltenden Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen (ATGB) hin, die besagen, dass es dem Ticketinhaber untersagt ist, Tickets insbesondere bei Internetauktionshäusern zum Verkauf anzubieten. Um den Schwarzmarkt zu unterbinden, hat der FC Augsburg Vorbereitungen getroffen, um direkt mit den Verkäufern in Kontakt zu treten und behält sich vor, in diesen Fällen weitere rechtliche Schritte einzuleiten.

    Die Partie wurde seitens der Deutschen Fußball-Liga (DFL) als Spiel mit erhöhtem Risiko eingestuft und erfordert daher erhöhte Sicherheitsmaßnahmen durch den gastgebenden Verein. Nicht zuletzt aus diesen Gründen hat der FCA auf den sonst üblichen Verkauf der Tickets via Internet verzichtet, um einer möglichen Vermischung beider Fangruppen vorzubeugen.

    Der FCA bittet um Verständnis für seine Entscheidung, seinen Vereinsmitgliedern und Dauerkartenbesitzern unter anderem auch aus den vorgenannten Gründen ein Vorkaufsrecht einzuräumen. „Mitglieder und Dauerkartenbesitzer, die zu einem großen Teil auch in Fanclubs organisiert sind, sind der Motor der Fangemeinde. Es ist für uns selbstverständlich, dass diese Gruppen in der aktuellen Situation und auch in Zukunft besondere Privilegien genießen. So werden wir dies auch bei der Preisgestaltung zur neuen Saison berücksichtigen. Durch unseren gewählten Vorverkauf minimieren wir unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit außerdem die Gefahr des unkontrollierten Zugangs“, erklärt FCA-Geschäftsführer Andreas Rettig.

    Dominik Schmitz

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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