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  • BSG Wismut Gera, 29. Juli 2013

    Neuanfang mit Saisonstart?

    Der Juni war ein schwerer Monat für die BSG Wismut Gera. Alles begann mit dem Hochwasser, hier wurden das Stadion am Steg und das Stadion der Freundschaft stark in Mitleidenschaft gezogen. Nur dank anderer Vereine in Gera konnte der Trainings- und Spielbetrieb der Nachwuchs- und Männermannschaften aufrechterhalten werden. Auch finanziell wurde der Verein unterstützt, etliche Gelder gingen bisher auf das Spendenkonto ein und das aus dem gesamten Bundesgebiet. Danke dafür. Das Stadion der Freundschaft erholt sich langsam und wird am 10. August zum ersten Punktspiel wieder nutzbar sein, dagegen wird das Stadion am Steg noch einige Zeit brauchen. Zu ersten Aufräumarbeiten trafen sich eine Woche nach dem Hochwasser spontan knapp 80 Wismuter am Steg, erste Baumaßnahmen werden hoffentlich im Herbst beginnen.

    War das Hochwasser schon schlimm genug, traten Ende Juni der 1. und 2. Vorsitzende zurück. Grund waren wohl negative Äußerungen von Fans. Aber man muss klar sagen, so wie in den letzten zwei, drei Jahren konnte es auch nicht weitergehen. Es herrschte zeitweise Stillstand, im letzten Jahr machte man leider auch einen Rückschritt. Am 9. August sind Neuwahlen und von da an wird man sehen, in welche Richtung sich der Verein in nächster Zeit bewegt.

    Sportlich lief es seit dem Spiel bei der Zweiten in Meuselwitz Ende April richtig gut. Es wurde fast alles gewonnen und am Ende sprang ein sehr guter dritter Platz heraus. Und das kam schon überraschend, nach vielen Fehlern der sportlichen Leitung in der Saison 2011/12 fiel die Mannschaft fast auseinander. Es war sogar kurz von Rückzug die Rede, es wurde dann doch noch eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt. Dünn besetzt verlief die Saison bis zum besagten Spiel spielerisch äußerst schleppend, Punkte wurden aber trotzdem irgendwie geholt und dann kam nach Meuselwitz die Wende. In dieser Zeit wurde auch der neue Trainer vorgestellt. Rene Grüttner trainiert die Wismut seit dem 1. Juli 2013. Er verbrachte sein halbes Leben lang bei der Wismut, leider ging er wie so viele 2003 zum damals neugegründeten, aber inzwischen insolvent gegangenen 1. FC Gera. Jetzt ist er wieder da und neben ihm Steve Lippold (vom Post SV Gera zurückgekehrt), Andreas Kaiser, Christian Otto (beide SV Aga) und Michael Franz (1. FC Greiz), dagegen gab es drei Abgänge. Neben Ronny Scholze, der einst bei Dynamo Dresden in der zweiten Bundesliga spielte, auch Marcel Lange und Rene Neumaier.

    Die Vorbereitung verlief ansprechend. Sechs Testspiele, sechs Siege. Es begann mit einem leichten Aufgalopp beim Kreisligisten SSV Großenstein und einem 9:1-Sieg, diesem Spiel wohnten knapp 300 Zuschauer bei. Das Wochenende drauf wurde Romonta Amsdorf mit 2:1 geschlagen, danach gab es ein hartes Wochenende mit etlichen Traingseinheiten und zwei Spielen in Löbichau. Samstag wurde der Sachsenligaaufsteiger FC Stollberg glücklich mit 3:2 geschlagen, Sonntag der Kreisligist SV Löbichau 16:0. Letzten Donnerstag wurde ein aufstrebender Verein aus Gera klar besiegt, den TSV Westvororte ließ man beim 5:1 keine Chance. Und letzten Samstag nutzten einige Fans den Test in Freiberg zu einem Badeausflug ins dortige Waldbad. Die Wismut gewann übrigens mit 3:2 beim BSC.

    Was die Testspiele wert sind, wird man am kommenden Samstag sehen, dann beginnen die Pflichtspiele für die Wismut mit der ersten Pokalrunde. Der 1. FC Greiz erwartet die Grüttner-Elf 14.30 Uhr auf dem Tempelwaldsportplatz. Finanziell kann der Thüringenpokal sehr interessant werden, mit Heimspielen gegen Erfurt oder Jena kann es in der Vereinskasse klingeln. Vorgemacht hat es ja Schott Jena, Aufsteiger in die Oberliga, das man auch als Thüringenligist den Pokal gewinnen kann.

    Die Thüringenliga ist diese Saison sehr ausgeglichen besetzt, alles ist möglich, die Wismut kann durchaus auch ganz oben anklopfen, aber vorher steht da erst noch der 9. August mit Neuwahlen an.

    Geschrieben von:  Mario Gera

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