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  • SG Roggendorf 96, 13. Oktober 2008

    Schießbude wieder geöffnet


    Der Alltag hat die SG Roggendorf 96 schneller wieder als befürchtet, und Alltag heißt für die Blau-Weißen derzeit Tore satt, in der Regel allerdings Gegentore. Von wegen Rückenwind oder neue Euphorie, nichts war von der Truppe zu sehen, die am letzten Wochenende den ersten Dreier in der Liga eingefahren hat. Sang- und klanglos ging man an der Ostsee beim SV Klütz baden mit sage und schreibe 2:7, wobei es zur Halbzeit sogar noch remis 1:1 stand.

    Überraschung wieder einmal in der leidigen Torwartfrage, diesmal durfte der wiedergenesene René Melchin das Tor hüten, Trainer Lau will aufgrund eigener gesundheitlicher Probleme nicht mehr zwischen die Pfosten. Relativiert wird diese hohe Niederlage noch durch den Umstand, dass der SV Klütz selbst nur mit einer Not-Elf antreten konnte, so spielte im Tor Feldspieler Raab, der Biber ersetzen musste. Weiterhin beklagte SVK-Trainer Uwe Eberwein viele Ausfälle, was sich aber lediglich in der ersten Halbzeit bemerkbar machte. Schon in der zehnten Minute brachte Kosanke die Schlossstädter 1:0 in Führung, einen Foulelfmeter (Blechenberg wurde gelegt) konnte Roggendorf nicht zum Ausgleich nutzen, in der 19. Minute vergab Rick diese Ausgleichchance. In der 43. konnte dann aber Rindt zum 1:1-Pausenstand einnetzen.

    Konnte man in der 1. Halbzeit das Spiel einigermaßen offen halten, brachen in der zweiten Hälfte für die 96er an der Ostsee alle Dämme. In dem Duell der Ligakonkurrenten brachten Tore von Schulz (47.) und Godknecht (57.) den Gastgeber früh mit 3:1 in Front, zwischenzeitlich konnte dann der für Lindt ins Spiel gebrachte Martin Nehls in der 72. Minute noch auf 3:2 verkürzen. Dann aber nahm das Scheibenschiessen der Klützer seinen Lauf, dem 4:2 in der 74. durch Haberman folgte in der 82. durch M. Schmidt das 5:2. Die Roggendorfer ergaben sich jetzt ihrem Schicksal und ließen sich auch noch weitere zwei Tore einschenken (6:2 Almoneit 85., 7:2 Schulz (87.). Wenn man bedenkt, dass sich hier zwei Bezirksklassenteams gegenüberstanden, kann einem für die Liga wieder einmal Angst und Bange um 96 werden. In dieser Form haben sie allerdings auch nichts in der Bezirksklasse verloren. Aber der Umstand, dass man jetzt nicht mehr auf zwei Hochzeiten tanzen braucht, lässt ja Zeit für intensive Trainingsmaßnahmen durch Übungsleiter Stefan Lau.

    SV Klütz: Raab - Tokarski, Schreiber (83. Mathäus), Börth, Neiße - Habermann, Zornow, Godknecht (83. Almoneit), Schulz - M.Schmidt, Kosanke

    SG Roggendorf 96: Melchin - Rick (61. Lenkeit), Hagemeister, Schulz, Steinfadt - Blechenberg, M. Lübcke, Penk (53. Schilke), Lindt (68. Nehls) - Schwarz, Rindt

    Geschrieben von:  DerEwigGestrige

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