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Zeitreisen – Spieler und Trainer erinnern sich an die DDR-Oberliga
Von der Kindheit bis zur Gegenwart. Die sportlichen Grüßen der 1970er und 1980er im Porträt.
  • Lichtenberg 47, 24. Mai 2008

    Ungefährdeter Heimsieg


    Von:  daju77

    Die Ausgangslage für beide Teams war klar. Der BFC Alemannia 90 Wacker wird in der nächsten Saison in der Landesliga spielen und Lichtenberg 47 wird sich in der Oberliga-Qualifikation gegen den 1. FC Magdeburg II durchsetzen müssen, um das Saisonziel zu erreichen.

    Das Spiel begann mit aggressiv zu Werke gehenden Lichtenbergern, die bereits in der ersten Viertelstunde in Führung hätten gehen müssen. Schutt schoss nach schöner Hereingabe übers Tor (7.) und Lehmann scheiterte mit einem fulminanten Weitschuss am Alemannia-Keeper Gantzke. Die Gäste konnten nur wenig für Entlastung sorgen. Die wenigen Konter wurden bis zur Strafraumgrenze gefällig inszeniert, etwas Brauchbares sprang dabei nicht heraus. Das sich das reine Reagieren der Alemannen als negativ herausstellen würde, wurde den Zuschauern in der 26. Minute klar. Nach einem weiten Abstoß von Stolzenberg kommt der Ball zweimal in der gegnerischen Hälfte auf, ohne dass ein Defensiver den Ball klären kann. Ulbricht erkennt die Chance und passt zum freistehenden Schutt, der aus fünf Metern trifft. Lichtenberg konnte mit der Führung im Rücken nun ruhiger und effektiver das Spiel aufbauen, eine drückende Überlegenheit wurde aber durch ungenaues Passspiel nicht erreicht. In der 43. Minute ertönte ein Pfiff vom gut leitenden Schiedsrichter Alexander Semmler. Mulwa hatte Schutt im Strafraum gefoult. Marcel Schreck traf mit einem strammen Strafstoß in die linke Torecke. Die erste Halbzeit bestimmten klar die 47er, die sich aber nicht sehr anstrengen mussten.

    Mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte begann das Spiel zu verflachen. Die Gäste versuchten das spielerische Zepter zu übernehmen und mussten viele Konter über sich ergehen lassen. In der 69. Minute gelangte der Ball per Flanke schnell zu Marcel Schreck, der sah Schutt und es stand 3:0. Fast schon überraschend der Anschlusstreffer für die Alemannia: der quirlige Abou-Khalil trifft freistehend nach genauer Flanke von Doumbia ins Tor. Das entscheidende 4:1 war eine Kopie des Treffers zum 3:0. Schreck erhält nach wenigen Pässen durch die zu offene Gästeabwehr den Ball. Die genaue Flanke erreichte Schutt, der nur einzuschieben brauchte.

    Fazit: Die Zuschauer sahen bei bestem Wetter kein hochklassiges Spiel, in dem Lichtenberg eindeutig das engagiertere Team war. Dominanz, Spielintelligenz und die individuelle Stärken der Gastgeber waren dann auch der Grund für das klare Ergebnis. Die Gäste waren bemüht, sich nicht abschlachten zu lassen. Die spielerischen Mängel waren zu jedem Zeitpunkt erkennbar.

    Zuschauer: 131
    Tore: 1:0 Schutt (26.); 2:0 Schreck (43.); 3:0 Schutt (69.); 3:1 Abou-Khalil (75.); 4:1 Schutt (84.)

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    Geschrieben von:  daju77

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