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  • VFC Plauen, 08. Juni 2009

    VFC II mit 16:0-Rekordsieg


    Von:  Havelländer

    VFC Plauen II – SV 46 Mosel 16:0 (8:0)

    VFC II: Benkert – Tenner, Welsch (74. Koppen), Gütter, Schröter – Häschel, Roth (65. Hadam), Riedel, Blei (46. Schmidt) – Matthes, Würfel.
    MOSEL: Kronfeldt – Meischner, Franke, Gerber, Koch – Taubert, Sommer, Hahn, Rolle – Kirchberger.
    Schiedsrichter: Schneider (Chemnitz).
    Zuschauer: 30.
    Tore: 1:0 Würfel (8.), 2:0 Franke (12./Eigentor), 3:0 Matthes (24.), 4:0 Blei (26.), 5:0 Matthes (27.), 6:0 Roth (30.), 7:0 Würfel (31.), 8:0 Blei (34.), 9:0 Riedel (54.), 10:0/11:0 Würfel (56./67.), 12:0 Welsch (71./Foulelfmeter), 13:0 Matthes, 14:0/15:0/16:0 Schmidt (84./86./89.).

    Gegen eine Moseler Notelf, die nur mit 10 Spielern auflief, die dazu noch größtenteils aus der 2. Mannschaft stammten, fiel es den VFC-Fohlen anfangs schwer die richtige Einstellung zu finden. Obwohl sich schon vorher Möglichkeiten ergaben, eröffnete Daniel Würfel erst in der 8. Minute den Torreigen. Nur ein Eigentor ließen das Ergebnis auf 2:0 steigen. In der 16. Minute war dann von der Plauener Trainerbank ein lauter Jubel zu hören, lauter als bei jedem der 16 Tore. Aus Halle war nämlich die Kunde vom Auswärtssieg der Ersten und dem damit verbundenen Klassenerhalt durchgedrungen. Dafür gab’s sogar vom stets sympathisch auftretenden Schiedsrichter Uwe Schneider ein „Daumen hoch“.
    Danach fielen sämtliche Anspannungen auch von der Mannschaft ab. Innerhalb von 10 Minuten schraubten sie das Ergebnis auf 8:0 hoch, schalteten dann aber auch wieder einen Gang zurück. Das bemerkte Co-Trainer Ron Orlamünder und mahnte in der Halbzeitpause etwas mehr Konzentration an. Außerdem impfte er der Mannschaft auch Respekt vor dem Gegner ein. Die Moseler spielten in der Tat ordentlich mit, gaben sich nie auf, waren allerdings hoffnungslos überfordert. Trotzdem vergingen 20 Spielminuten ohne Tor, dann erhöhte Mannschaftskapitän Riedel auf 9:0. Das hohe Ergebnis täuschte die Trainer nicht über die Schattenseiten des Spiels hinweg: der fehlende Blick für den Mitspieler etwa oder fahrlässig vergebene Chancen.
    Nach einem Foul von Koch an Welsch, ließ sich Letzterer die Gelegenheit zu seinem Abschiedstor für den VFC II nicht entgehen. Als Gefoulter trat er den Strafstoß selbst und traf zum 12:0. Unter großem Beifall wurde er anschließend ausgewechselt. Gegen Ende des Spiels noch die große Zeit für Tobias Schmidt. Mit einem Hattrick innerhalb von fünf Minuten schloss er das Toreschießen an diesem Tag ab. Zwei VFC-Tore mehr hätten es in jedem Fall sein können, aber Blei (30.) und Schröter (82.) trafen nur den Pfosten.
    Der 16:0-Sieg ist der höchste Sieg seit Bezirksliga-Zugehörigkeit. Zuvor stand das 11:0 vom 19.08.2001 gegen Rapid Chemnitz-Kappel II zu Buche.

    Geschrieben von:  Havelländer

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