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Zeitreisen – Spieler und Trainer erinnern sich an die DDR-Oberliga
Von der Kindheit bis zur Gegenwart. Die sportlichen Grüßen der 1970er und 1980er im Porträt.
  • VfR 1896 Mannheim, 05. November 2021

     

    Zurück in die Erfolgsspur? Am Samstag bei der TSG 1862/09 Weinheim soll es wieder ein Erfolgserlebnis geben


    Von:  Stephan R.T.

    Mit der TSG 1862/09 Weinheim hat der VfR Mannheim in den letzten Jahren bereits so manchen Strauß ausgefochten. Die Duelle im Sepp-Herberger-Stadion waren stets heiß umkämpft und standen häufig auf Messers Schneide. Auch für den kommenden Samstag bahnt sich bereits im Vorfeld der Partie ein offener Schlagabtausch an, in dem eventuell Kleinigkeiten über Sieg, Unentschieden oder Niederlage entscheiden werden.

    Der Tabellensiebte verfügt über eine erfahrene und spielstarke Truppe, die in der Vergangenheit mehrfach bewiesen hat, dass sie den Top-Teams in dieser Spielklasse das Leben schwer machen kann. Vor allem im heimischen Sepp-Herberger-Stadion präsentierte sich die Truppe von Jochen Ingelmann bisher von ihrer guten Seite und besiegte unter anderem den Tabellenvierten, FC Zuzenhausen, souverän mit 4:0. In den bisher fünf absolvierten Heimspielen glückte es nur dem FV Fortuna Heddesheim (0:2), drei Punkte aus Weinheim zu entführen. Durlach Aue (5:0), Gommersdorf (4:1) Zuzenhausen (4:0) und Kirrlach (3:2) mussten hingegen mit leeren Händen die Heimreise antreten. Mit einem Punkteschnitt von 2,4 Zählern pro Heimspiel sind die Bergsträßer rund um ihren Top-Torjäger Ole Gärtner (sechs Treffer) nach dem Ligaprimus SV Spielberg vor eigenem Anhang das stärkste Team der Verbandsliga. Man sieht: Die Trauben hängen in der 45.000 Einwohner zählenden Mittelstadt sehr hoch.

    Wichtige Korsettstangen im Weinheimer Spiel sind übrigens die ehemaligen Rasenspieler Gaetano Giordano, Nick Huller, David Keller, Yannick Schneider und Kristijan Vidakovic, der darüber hinaus das Co-Trainer Amt bekleidet.

    Der VfR Mannheim hingegen möchte bei der TSG 1862/09 Weinheim wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Nach der ersten Saisonniederlage gegen die U23 des SV Waldhof Mannheim sinnt die Atik-Elf in erster Linie auf Wiedergutmachung und möchte eine deutliche Antwort auf das verkorkste Derby geben. Auf der anderen Seite muss festgehalten werden, dass die Rahmenbedingungen mit zwei Platzverweisen alles andere als günstig waren und der Gesamtauftritt nicht als repräsentativ für das Potenzial der Mannschaft angesehen werden kann. Die Rasenspieler verfügen zweifelsohne über enorme spielerische Potenzen, die in einigen Partien auch schon zum Vorschein gekommen sind. Falls es der VfR schafft, seine vorhandenen Ressourcen auszuschöpfen, dürfte die Welt nach dem Abpfiff der Partie wieder besser aussehen als vergangene Woche.

    Moritz Kaltwasser

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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