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Das Abenteuer Groundhopping geht weiter - Band 2 zu Stadien sammelnden Fußballfans
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  • VfR 1896 Mannheim, 17. September 2021

     

    Bereit für das Topspiel gegen den SV Spielberg – Rasenspieler empfangen am Samstag den Tabellenzweiten im Rhein-Neckar-Stadion


    Von:  Stephan R.T.

    Nach dem souveränen 2:0 Erfolg gegen den FC Olympia Kirrlach am Dienstagabend macht sich beim VfR Mannheim Optimismus breit: Die kontinuierliche Leistungssteigerung seit dem enttäuschenden 1:1 Unentschieden in Friedrichstal ist nicht zu übersehen. Die beiden überzeugenden Heimsiege gegen Neckarelz und Kirrlach machten deutlich, dass die Formkurve der Schmitt-Elf kontinuierlich wächst und der Corona Ballast der letzten Augustwochen pünktlich zur Spitzenbegegnung der Verbandsliga Nordbaden abgeworfen zu sein scheint.

    Mit dem SV Spielberg kreuzt am kommenden Samstagabend der wahrscheinlich anspruchsvollste Gegner dieser Spielklasse im Rhein-Neckar-Stadion auf. Saisonübergreifend sind die Jungs vom Talberg seit 16 Partien siegreich und seit 19 Begegnungen ungeschlagen. Das Team des gerade einmal 27-jährigen Cheftrainers Yannick Rolf verfügt auf dem ersten Blick über keine nennenswerte Schwachstelle. Der 7:0 Kantersieg gegen den 1.FC Mühlhausen, sicherlich kein Fallobst, wie auch der 4:0 Erfolg zuletzt gegen den FC Germania Friedrichstal verdeutlichen, über welche Wucht die Karlsbader im Angriffsspiel verfügen. Beim 1:0 Auswärtssieg in Heddesheim zeigte der Meisterschaftsfavorit jedoch auch, dass er in der Lage ist, eine Drangperiode des Gegners aufgrund der gut organisierten Defensive und des stets stark aufgelegten Keepers Mathias Moritz zu überstehen.

    Man muss kein ausgewiesener Fußballfachmann sein, um festzustellen, dass die Rasenspieler am Samstagabend in allen Belangen das Maximum abrufen müssen, um der rekordverdächtigen Siegesserie des ehemaligen Regionalligisten ein Ende zu bereiten. Defensiv wird es nicht ausreichen, den einen Goalgetter kaltzustellen, da mit Fabian Geckle (sechs Tore), Claudio Ritter (vier Tore), Nico Plattek und dem ehemaligen Rasenspieler Abdelrahman Mohamed (jeweils zwei Tore) gleich mehrere Akteure eine außerordentliche Torgefahr ausstrahlen. Im Angriffsspiel müssen die sich bietenden Gelegenheiten hingegen konsequent verwertet werden, da die Anzahl an Großchancen im Vergleich zu den vergangenen Begegnungen wahrscheinlich wesentlich geringer ausfallen werden.

    Falls der VfR im Vergleich zur ohnehin starken Leistung gegen den FC Olympia Kirrlach nochmals eine Schippe drauflegen kann, dürfte vor heimischem Publikum jedoch einiges möglich sein. Die Mannschaft hat in den bisherigen Partien ein großes Kämpferherz bewiesen und ist im Pokalspiel gegen den Regionalligisten FC Astoria Walldorf sogar über sich hinausgewachsen. Die Begegnungen mit dem SV Spielberg verfügten schon in den letzten Jahre fortlaufend über einen besonderen Charakter und auch dieses Mal verspricht der fußballerische Evergreen bereits im Vorfeld einiges an Spannung und Dramatik.

    Moritz Kaltwasser

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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