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  • Borussia VfL Mönchengladbach 1900, 23. Februar 2009

    Einspruch gegen Wertung des Hoffenheimspiels

    Borussia Mönchengladbach, Tabellenletzter der 1. Bundesliga, will nichts unversucht lassen im Kampf um den Klassenerhalt. Im Spiel gegen 1899 Hoffenheim am 19. Spieltag kassierte Gladbach nach langer 1:0 Führung in der 89. Minute noch den Ausgleichstreffer durch Wellington - aus klarer Abseitsstellung. Dies ist jedoch nicht der Grund, warum gegen die Spielwertung Einspruch eingelegt wird.

    Der medial Aufsehen erregende Fall der beiden Hoffenheimprofis Ibertsberger und Janker veranlasst die sportliche Leitung Gladbachs zu diesem Schritt. Die beiden Spieler waren zu der Dopingprobe nach dem Spiel 10 Minuten zu spät erschienen, obwohl sie eigentlich direkt vom Spielfeld zur Dopingprobe hätten gehen müssen. Laut Regelung der Nationalen Antidopingagentur droht den beiden die (umstrittene) Sperre für 1 Jahr, wie unlängst einem italienischen Zweitligaprofi geschehen, der zu seiner Kontrolle 30 Minuten zu spät erschien.

    Nicht nur die merkwürdige persönliche Situation Ibertsbergers und Jankers ist nun also Gegenstand der öffentlichen Diskussion, sondern auch das Verhalten des Tabellenletzten. Auf der einen Seite verständlich, dass alle Register gezogen werden im Abstiegskampf, auf der anderen Seite scheint es trotz des bitteren Punktverlusts gegen Hoffenheim wenig sportlich. Oder, wie der Sportdirektor des rheinischen Rivalen Leverkusen es ausdrückt: ein absoluter Witz.

    Geschrieben von:  Jacksack

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