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  • FC 1907 Memmingen, 20. März 2011

     
    Vermeidbare 0:3-Niederlage in Kassel

    Niederlagen sind immer ärgerlich. Besonders, wenn sie vermeidbar gewesen wären. Mit 0:3 (0:1) hat der FC Memmingen sein Gastspiel beim Regionalliga-Spitzenreiter KSV Hessen Kassel verloren. Kein Beinbruch, für einen Aufsteiger – könnte man sagen. Aber: Es wäre mehr drin gewesen, auch wenn das angesichts des klaren Ergebnisse vielleicht etwas komisch klingt: Hätten die Memminger nur annähernd zu ihrer Normalform gefunden, der zuletzt schwächelnde Tabellenführer wäre in ernsthafte Bedrängnis zu bringen gewesen.

    „Wir waren heute ein Aufbaugegner“, räumte FCM-Trainer Esad Kahric hinterher selbstkritisch ein. Zu harmlos präsentierten sich die Allgäuer vor der großen und lautstarken Kulisse von 4.500 Zuschauern, mal abgesehen von der letzten Viertelstunde als das Spiel freilich längst gelaufen war.

    Nach vorn in der ersten Halbzeit ging nicht viel, über die rechte Angriffsseite eigentlich gar nichts. Links stürmte zumindest Maximilian Knuth ein paar Mal heran. Dafür wurde er bei der Trainerkritik zumindest vom Rest der Mannschaft ausgeklammert. Beim 0:1 verschätzten sich Memminger Mittelfeld und Abwehr komplett (16. Minute). Mario Pokar hebelte mit einem weiten Pass auf rechts zum starken Kai Koitka das komplette System aus. Der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Torhüters Jupp Koitka (HSV, Eintracht Frankfurt) flankte zur Mitte und aus zwei Metern drosch Tobias Damm den Ball unter die Querlatte.

    Damm bedankte sich kurz nach Wiederbeginn sogar mit Treffer Nummer zwei, dass er diesmal in der Startelf ran durfte. Für Kahric war dieses Gegentor Spiel entscheidend: „Das war der Knackpunkt“. Bezeichnend allerdings die Ausgangsposition. Als weder Schiedsrichter noch Assistent entschied, wer Einwurf hat, schnappte sich Kassel kurzerhand den Ball. Andreas ‚Bobo‘ Maier eroberte sich anschließend die Kugel kurz vor der Torauslinie. Sein Verlegenheitspass wurde von Memmingens Matthias Bader unfreiwillig zu Damm verlängert – 2:0.

    Ein 30-Meter-Hammer von Andreas Hindelang hätte postwendend zum Anschlusstreffer führen können, aber KSV-Torhüter Morten Jensen flog ins Kreuzeck und rettete. Mit dem 3:0 (69.) war der Sack dann zu. Nach einem Zobel-Fehlpass im Mittelfeld schloss Thorsten Bauer einen Konter erfolgreich ab.

    Wie angespannt die Situation beim Tabellenführer vor dem Spiel war, zeigte das äußerst kurze Statement von Mirko Dickhaut hinterher: „Meine Jungs haben sich befreit, ordentlich Fußball gespielt und deshalb sitzt hier ein zufriedener Trainer“. Für den FC Memmingen, bei dem die imposante Serie von zehn ungeschlagenen Spielen zu Ende ging, bleibt nicht viel Zeit zum Ärgern über die unnötige Niederlage. Schon am Dienstag steht das Nachholspiel beim TSV 1860 München II (19 Uhr) an.

    KSV Hessen Kassel: Jensen – Gundelach, Grembowietz, Zepek, Weigelt – Koitka (88. Ochs), Gaede, Pokar, Mayer – Bauer (84. Brechler), Damm (88. Murawski)

    FC Memmingen: Kirchenmaier – Pfohmann (65. Heger), Rehm, Bader, Heikenwälder - Maier (65. Holzapfel), Zobel, (71. Elsner), Kahric, Knuth - Hindelang, Decker

    Schiedsrichter: Steuer (Menden)
    Gelbe Karten: - / Heikenwälder

    Zuschauer: 4.500
    Tore: 1:0 Damm (16.), 2:0 Damm (51.), 3:0 Bauer (69.)

    Andreas Schales

    Geschrieben von:  Gunnar C.

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